Ölpreise nach Kurssprung am Freitag in Abwärtsbewegung

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Am Freitag sorgte ein Raffinerieausfall in den USA für einen heftigen Ölpreisanstieg. Am Montag setzte die Gegenbewegung ein und die Preise gaben wieder deutlich nach. Der Euro steht am Dienstag deutlich über der 1,18 US-Dollar-Marke. Heizöl heute günstiger.

Ölpreisentwicklung

Wie wir gestern berichteten, sorgte ein Ausfall der zweitgrößten Raffinerie der USA am Freitag für einen deutlichen Preissprung bei allen relevanten Notierungen. Dass die Reaktion von den Märkten als Überreaktion aufgenommen werden würde, war abzusehen. Zum Handelsstart am Montag hatte die Meldung daher keinen Einfluss mehr auf die Preisentwicklung, wenn auch der Produktionsausfall in den USA anhält.

Gewinnmitnahmen hielten sich trotz des hohen Preisniveaus in Grenzen. Es schien fast so, als ob der Handel auf weitere Preissteigerungen setzte. Die Nachrichtenlage gab dies theoretisch auch her, da Libyen erneut einen Produktionsausfall zu vermelden hatte und die Förderung innerhalb der OPEC-Staaten nach aktuellen Berichten im Vergleich zum Monat Juli rückläufig ist.

Stattdessen fielen die Kurse im Verlauf des Nachmittags leicht ab und gaben zu Handelsschluss deutlich nach. In Verbindung mit dem starken Euro ist das für inländische Verbraucher heute eine gute Nachricht, denn Heizöl wird nach dem kurzen Hoch von gestern wieder günstiger.

Aktuelle Ölpreise an der Londoner Warenterminbörse ICE:

Der europäischen Ölpreis Brent notiert zum Dienstagmorgen bei 51,87 US-Dollar. Gestern waren es zur gleichen Zeit noch 52,68 US-Dollar. Der Schlusspreis am Montag lag noch bei 51.66 US-Dollar.

Der Kurs des maßgeblichen Indikators für den inländischen Heizölpreis, ICE Gasoil, notiert heute Morgen bei 470,75 US-Dollar für die Lieferung im Monat September. Der Schlusspreis lag gestern bei 471,00 US-Dollar nahezu auf gleichem Niveau.

Eine Übersicht über die Kursentwicklung der ausschlaggebenden Notierungen für den Heizölpreis finden Sie täglich aktuell auf unserer Heizölpreisseite

Entwicklung Eurokurs

Der Euro konnte die Verluste vom Ende der letzten Woche weitestgehend ausgleichen und hat die 1,18 US-Dollar-Marke im Handelsverlauf des Montags wieder übersprungen. Die Gemeinschaftswährung kostet heute Morgen 1,1815 US-Dollar. Die EZB legte den Referenzkurs für Dienstag noch auf 1,1761 US-Dollar fest.

Im Devisenhandel hatten gestern alle wichtigen Währungen einen deutlichen Vorteil gegenüber dem Dollar. Dieser gerät zur Zeit vor allem durch einen Vertrauensschwund in die präsidiale Administration unter Druck. Dieser bedingt sich vor allem durch die Querelen innerhalb des Regierungsteams im Umfeld des US-Präsidenten, aber auch durch noch nicht umgesetzte Wahlkampfversprechen.

Heizölpreisentwicklung

Deutlich gesunkene Ölpreise und ein stärkerer Eurokurs sorgen heute für niedrigere Heizölpreise im Inland. Eine 3.000 Liter Standard Lieferung kostet aktuell im bundesweiten Durchschnitt rund 53,48 Cent pro Liter Heizöl und damit 0,7 Cent weniger als noch am Montag.

Wenn Sie jetzt auf den Heizölkauf setzen, sichern Sie sich also ein attkraktives Preisniveau. Doch gerade der vergangene Freitag hat deutlich gezeigt, dass bereits kleinste Meldungen für turbulente Preisanstiege sorgen können. Insbesondere wenn sich ihr Tank leert empfehlen wir Ihnen den jetzigen Heizölkauf.  

Wenn Sie monatliche Zahlungsarten wie den Heizöl-Ratenkauf oder das heiz&SPAR Wärmekontonutzen wollen, sollten Sie mehr Zeit bis zur Lieferung einplanen. Die Bearbeitungszeit kann durch den Postweg bis zu zwei Wochen in Anspruch nehmen. Ein fixer Liefertermin kann erst nach Freigabe der Finanzierung durch die Bank bzw. Eingang des unterschriebenen Vertrages abgestimmt werden.

Grundsätzlich empfehlen wir Ihnen unseren Service für eine regelmäßige Preisbenachrichtigung zu nutzen oder einen Heizöl-Wunschpreis anzulegen. So können Sie von Preisrückgängen profitieren und günstiger Heizöl bestellen.

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