Ölpreise fallen weiter

20. Januar 2016

Heizoelpreis sinkt 20-01-2016

Ein anhaltendes Überangebot an Öl, eine sinkende Nachfrage und bisher milde Temperaturen schicken die Ölpreise weiter auf Talfahrt. Nun bestätigt auch die Internationale Energieagentur (IEA) in ihrem Monatsbericht zum Jahresanfang, dass sich in 2016 aller Wahrscheinlichkeit daran nicht viel ändern wird.

Ölpreisentwicklung

Die Notierung für den europäischen Ölpreis-Index Brent ist auf 28.00 US-Dollar pro Barrel und  die für den inländischen Heizölpreis entscheidende Notierung von ICE Gasoil auf 255,00 US-Dollar pro Tonne gefallen. Damit setzt sich der Abwärtstrent der letzten Wochen nach der gestrigen Verschnaufpause fort.

Gestern veröffentlichte die IEA (The International Energy Agency) ihren Monatsreport. Die Experten sehen für das erste Halbjahr eine Überversorgung von  täglich 1,5 Mio Barrel . Als Ursache für die aktuelle Situation  geben  die in Paris ansässigen Experten die überdurchschnittlich milden Temperaturen in Japan, Europa und Nordamerika zu Beginn des Winters und die schlechten wirtschaftlichen Aussichten in China, Brasilien, Russland und den anderen von Rohstoffen abhängigen Ländern an.

Das IEA warnt davor, dass die Märkte im Öl „ertrinken“ könnten, wenn Angebot und Nachfrage nicht ins Gleichgewicht kommen.
Durch den Feiertag am Montag in den USA verschieben sich die Meldungen der Bestandszahlen um einen Tag. Die US-Ölbestandsdaten durch das American Petroleum Institute (API) werden für heute Abend erwartet. Man geht auch hier vom weiteren Aufbau aus.

Entwicklung Eurokurs

Ein Euro ist derzeit 1, 09 US-Dollar wert und damit etwas fester als am Vortag. Die EZB (Europäische Zentralbank) hat den Referenzkurs am Dienstag noch auf 1,0868 Dollar festgelegt. Heute Nachmittag werden in den USA die Verbraucherpreisentwicklungen veröffentlicht. Hieraus könnten sich neue Impulse ergeben.

Heizölpreisentwicklung

Eine 3.000 Liter Standard Heizöl-Lieferung kostet im bundesweiten Durschnitt weniger als 38 Cent pro Liter Heizöl. Der Preisverfall am Ölmarkt in Verbindung mit dem etwas festeren Eurokurs sorgen heute für Preisnachlässe von bis zu zwei Cent pro Liter Heizöl.

Angesichts der kalten Temperaturen und der saisonal hohen Heizöl-Nachfrage im Januar ist mit zunehmend längeren Lieferzeiten zu rechnen. Sehr kurzfristige Lieferzeiten sowie Notlieferungen für Kaltsteher erweisen sich teilweise schon jetzt als relativ schwierig.

Wer noch genügend Heizöl im Tank hat und auf noch günstigere Heizölpreise spekulieren möchte, sollte unseren Service für eine regelmäßige Preisbenachrichtigung nutzen oder einen Wunschpreis anlegen. So können Sie auch von kurzfristigen Preisrückgängen profitieren und Heizöl günstiger bestellen.

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