Ölpreise können Erholung nicht halten

15. Januar 2016

Heizoelpreis sinkt 15-01-2016

Kurz vor Ende der Woche startete der Ölpreis etwas stabilisiert in den Tag. Die niedrigen Ölpreise der Vortage hatten viele dazu bewogen, ihre Positionen abzudecken. Die kleine Atempause hielt aber nicht lange an und so setzten alle Notierungen ihre Abwärtsmarsch heute Vormittag fort.

Ölpreisentwicklung

Die 30,00 US Dollar Marke zeigt sich gestern als stabil und so zogen am gestrigen Abend alle Ölnotierungen an.
So lag der Schlusskurs für den europäischen Ölpreis-Index Brent bei 30,88 US-Dollar  und der für WTI bei 31,20 pro Barrel. Beide Notierungen gaben aber im Laufe des Vormittags wieder nach und bewegen sich nun unterhalb  der 30,00 US Dollar Marke.
ICE Gasoil-Preis, ist für den inländischen Heizölpreis von besonderer Bedeutung und  wird aktuell bei 280,00 US-Dollar je Tonne und damit 3,00 US-Dollar unter dem gestrigen Schlusskurs notiert.

Nach wie vor wirken die hohen US Ölbestandsdaten des DOE nach. Das amerikanische Energieministerium hatte am Mittwoch einen starken Anstieg der Produktvorräte bei gleichzeitiger Abschwächung der Raffinerieauslastung angezeigt.

Desweiteren verdichten sich die Erwartungen, dass die ursprünglich wegen des iranischen Atomprogramms verhängtenSanktionen gegen den Iran am Wochenende aufgehoben werden könnten.  Für diesen Fall hat der Iran bereits angekündigt, seine Ölexporte schnell wieder aufzunehmen und auszuweiten. Dies Mengen würden dann auf einen bereits überversorgten Markt treffen.

Entwicklung Eurokurs

Am heutigen Morgen ist ein Euro 1,090 US-Dollar wert und bleibt somit in etwa auf dem gestrigen Level. Unterstützend wirken dabei schlechter als erwartete US-Arbeitsmarktdaten vom gestrigen Tag. Für heute werden noch die US-Einzelhandelszahlen erwartet.

Heizölpreisentwicklung

Im bundesweiten Durschnitt kostet der Liter Heizöl knapp unter 40 Cent.  Die Marktlage spricht weiterhin dafür, dass Heizöl günstig bleibt.

Angesichts der kalten Temperaturen und der saisonal hohen Heizöl-Nachfrage im Januar ist mit zunehmend längeren Lieferzeiten zu rechnen. Sehr kurzfristige Lieferzeiten sowie Notlieferungen für Kaltsteher erweisen sich   teilweise schon jetzt als relativ schwierig.

Wer noch genügend Heizöl im Tank hat und auf noch günstigere Heizölpreise spekulieren möchte, sollte unseren Service für eine regelmäßige Preisbenachrichtigung nutzen oder einen Wunschpreis anlegen So können Sie auch von kurzfristigen Preisrückgängen profitieren und Heizöl günstiger bestellen.

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