Ölpreise steigen erneut an

Zum Abschluss der Woche ist aufgrund der über den Erwartungen liegenden Konjunkturdaten aus den USA und dem Werteverlust des Euro mit steigen Heizölpreisen zu rechnen.

Während die Börsianer sich zu Beginn des gestrigen Tages zurückhielten, da die Nachrichtenlage dünn war, kam es am Nachmittag zu ersten Bewegungen. Nach Bekanntgabe der stark sinkenden US-Erstaufträge nach Arbeitslosenhilfe die als ein Hinweis auf das Anziehen der US-Konjunktur verstanden werden, bekamen die Märkte einen Auftrieb. Steigende Ölpreise sind die Folge aus dem schnelleren Wirtschaftswachstum der USA  im Vergleich zu Europa und  der weiterhin kontinuierlich sinkenden US Rohölbestände. Ein weiterer Grund für die ansteigenden Preise ist die Lage im Sudan, die weiter Anlass zur Sorge gibt.

Am Donnerstag wurde bekannt gegeben, dass es zur Einstellung aller Transitlieferungen durch den Sudan innerhalb der nächsten drei Wochen kommen könnte, nachdem sich die Spannungen zwischen dem Sudan und dem Südsudan verschärften. Durch die robusten Konjunkturdaten aus den USA wurde der Dollar gestützt, sodass die Europäische Gemeinschaftswährung nachgab und an Wert verlor. Für heute ist dadurch mit leicht steigenden Heizölpreisen zu rechnen.
 

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