Preisanstieg an Ölbörsen – Ausgleich durch stabilen Euro

5. Januar 2017

Heizoelpreise sinken 050117

Trotz des leichten Preisanstiegs an den Ölbörsen bleibt der Ölpreis eher stabil. Nachdem der Ölpreis in den letzten Tagen lediglich tagsüber deutlich schwankte, offenbarten sich die heutigen Preise an den Ölmärkten als unauffällig – richtungsweisende Impulse lagen nicht vor.

Ölpreisentwicklung

Der Jahresstart an den Ölmärkten ist weiterhin gekennzeichnet von der Suche nach handfesten  Ankern. Die Produktionskürzungen von OPEC- und Nicht-OPEC-Staaten können noch nicht wirklich greifen und die Nachrichtenlage liefert, so scheint es, auch keine weiteren nachhaltigen Erkenntnisse. Selbst der wöchentliche Bericht des American Petroleum Institute (API) meldete ein geteiltes Bild.

Aktuelle Ölpreise an der Londoner Warenterminbörse ICE

Am Morgen lag der europäische Ölpreis Brent bei 56,35 Dollar –  11 US-Cent günstiger als zum Schluss am Mittwoch. Der Indikator für den inländischen Heizölpreis, ICE Gasoil, liegt bei 492,00 Dollar pro Tonne für Januarlieferungen. Der Schlusspreis am Mittwoch belief sich auf 490,50 Dollar.

Der aktuelle Wochenbericht des American Petroleum Institute (API) zu den US-Rohölbestandsdaten präsentierte ein geteiltes Bild.

Auf der einen Seite nahmen die Bestände an Rohöl um mehr als 5 Mio. Barrel deutlicher ab als erwartet. Auf der anderen Seite stieg der Bestand an Benzin und Destillaten. Ob die API-Zahlen belastbar sind, könnte der Bericht des Department of Energy (DOE) zeigen, der für heute Nachmittag erwartet wird.

Die OPEC, die Organisation erdölexportierender Länder, hatte sich im letzten Jahr mit einigen Nicht-OPEC-Staaten auf eine Verringerung der Ölproduktion geeinigt. Damit soll dem Verfall des Ölpreises entgegengewirkt werden, der in den letzten Jahren durch eine weltweit erhöhte Förderung verursacht wurde.

Lybien, das von den Kürzungen ausgenommen ist, hat jedoch seine Ölförderung erhöht und vermeldet tägliche Produktionssteigerungen. Die Ölförderung soll bis Ende März auf bis zu 900.000 B/T gesteigert werden.
Rein rechnerisch könnte dies einen guten Teil der OPEC-Bemühungen aufheben. Zusätzlich erschwerend für das OPEC-Vorhaben ist auch die Freigabe strategischer Ölreserven durch den US-Kongress. Die geplanten 18 Mio. Barrel würden dazu führen, dass die Kürzungen aller OPEC-Länder für einige Wochen empfindlich gestört würden.

Entwicklung Eurokurs

Der Eurokurs stieg im neuen Jahr leicht an und gewann an Wert. Dieser erreichte am frühen Morgen 1,0565 US-Dollar. Der Eurokurs lag damit über dem EZB-Referenzkurs, der am Mittwoch auf 1,0437 US-Dollar festgelegt wurde.

Heizölpreisentwicklung

Aktuell bewegen sich die Heizölpreise leicht nach unten – allerdings kann sich dies im schwankenden Kursumfeld schnell ändern. Eine 3.000 Liter-Standardlieferung kostete am Morgen im bundesweiten Durchschnitt rund 60,88 Cent pro Liter Heizöl, etwa einen Cent weniger als vor einer Woche.

Wir raten Ihnen diese Heizölpreisdellen zu nutzen und sich einen der wenigen freien Liefertermine für die nächsten Tage zu sichern. Wenn der Tank leer ist, sollte die aktuelle Entwicklung vielleicht auch für eine vollständige Füllung genutzt werden.

Mit dem heiz&SPAR Wärmekonto und dem Heizöl-Ratenkauf profitieren Sie von monatlichen Zahlungsarten. Wenn Sie die aktuelle Niedrigpreisphase nicht verpassen möchten, sollten Sie eine direkte Zahlung bevorzugen – die Bearbeitungszeit unserer monatlichen Zahlungsarten kann sich auf bis zu zwei Wochen belaufen. Ein Liefertermin kann erst nach Finanzierungsfreigabe durch unseren Banken-Kooperationspartner abgestimmt werden.

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