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Rohölpreis sinkt, Heizöl heute günstiger

17. Juli 2019, Ricarda Altrichter

Der Heizölpreis ist heute günstiger - kaufen Sie jetzt TOTALHeizöl - 17.07.19

Der Iran zeigt sich gesprächsbereit und der US-Präsident plant neue Strafzölle gegen China. Dies übertönt die API-Meldung über schwächer als erwartet gesunkene US-Ölbestände. Rohöl und Heizöl sind heute günstiger.

Ölpreisentwicklung – Wichtiges auf einen Blick

  • API: Schwacher Rückgang der US-Ölbestände
  • Brent bei 64,46 US-Dollar / ICE-Gasoil bei 581,50 US-Dollar 
  • Euro bei 1,1215 US-Dollar


Heizölpreisentwicklung 

  • Heizölpreis bei 67,54 Euro / 100L 

Eine 3.000 Liter Standard-Lieferung kostet aktuell im bundesweiten Durchschnitt rund 67,54 Cent pro Liter Heizöl. Am Dienstag lag der Heizölpreis bei 68,50 Cent pro Liter Heizöl. 
 

Wesentliche Einflussfaktoren auf die aktuelle Ölpreisentwicklung 

Iran überschreitet Limits des Atomabkommens
Vorerst keine weiteren US-Strafzölle gegen China
 Schärfere US-Sanktionen gegen Iran und Venezuela
 OPEC+ Kürzungen werden verlängert

EIA, OPEC und IEA-Berichte senken Nachfrageprognosen
 Produktionssteigerung in Kasachstan und Irak
USA steigern Produktion weiter deutlich
Verringerte Auslastung asiatischer Raffinerien

 

Aktuelle Ölpreise an der Londoner Warenterminbörse ICE: 

Der Kurs der europäischen Referenzölsorte Brent notierte am Morgen bei 64,46 US-Dollar. Der Vergleichswert von gestern betrug noch 66,54 US-Dollar, der Schlusspreis wurde am Dienstag bei 64,34 US-Dollar festgesetzt. 

ICE Gasoil, der maßgebliche Indikator für den inländischen Heizölpreis, stand am Morgen bei 581,50 US-Dollar. Der Vergleichswert am Dienstag lag bei 596,75 US-Dollar, der Schlusspreis gestern bei 596,00 US-Dollar. 

Heizölpreisentwicklung der letzten 30 Tage Stand: 17.07.2019 // Alle Angaben ohne Gewähr

Alle Angaben ohne Gewähr. Weitere aktuelle Notierungen finden Sie täglich neu auf unserer Heizölpreisseite
  

Die Preisentwicklung im Überblick 

Der Ölpreis am Dienstag stieg im Tagesverlauf stetig an, doch am Abend folgte ein Preisrutsch, der den Kurs sogar unter das Niveau vom Morgen sinken ließ. Am Dienstagmorgen blieb der Ölpreis zunächst verhalten. Zwar gab es Meldungen der OPEC über weitere Produktionskürzungen, doch der Bericht der Energy Information Administration (EIA) über die gesteigerte Schieferölproduktion stand dem entgegen. Außerdem liefen die vorsorglich geschlossenen Förderanlagen nach dem Sturmtief Barry wieder an.

Auf dieser Ausgangslage zogen die Ölpreise in Erwartung niedriger US-Rohölbestände im Laufe des Vormittags leicht an. Zum Nachmittag wurde diese Entwicklung durch die US-amerikanischen Konjunkturdaten gestützt. Sie fielen besser als erwartet aus. Zwischenzeitlich lag der Ölpreis sogar über der Marke bei 67 US-Dollar.

Doch zum Abend sollte dieser Anstieg wieder in Vergessenheit geraten. Der US-Außenminister ließ durchblicken, dass der Iran für Gespräche offen sei und der US-Präsident sprach von weiteren Strafzöllen gegen China. Der Ölpreis rutschte dadurch ab und auch die Meldung des American Petroleum Institute über gesunkene Rohölbestände konnte das nicht abfangen.

Der gesunkene Ölpreis schlägt sich trotz einer leichten Schwäche des Euro auf den inländischen Heizölpreis nieder. Er ist heute günstiger, was Heizölkäufer nutzen können, um leere Tanks zu moderaten Preisen aufzufüllen.
 

Entwicklung Eurokurs 

Zum Tagesstart kostete der Euro 1,1215 US-Dollar, am Dienstagmorgen waren es 1,1259 US-Dollar. Der Referenzpreis der EZB wurde für Dienstag bei 1,1212 US-Dollar festgesetzt. 

Der Eurokurs musste gestern seine zwischenzeitlichen Gewinne wieder abgeben. Schwache Konjunkturdaten für Deutschland und eine weitere Ankündigung zur Lockerung der Geldpolitik für die USA sorgten für einen sinkenden Eurokurs. Jedoch konnte die Marke bei 1,12 US-Dollar gehalten werden.  
 

Im Detail: Einflussfaktoren am Markt und in der Politik 

  • API: Schwacher Rückgang der US-Ölbestände

Gestern Abend meldete das American Petroleum Institute wie erwartet gesunkene US-Rohölbestände. Doch der Rückgang fiel schwächer als erwartet aus, weshalb ein klarer Impuls für den Ölpreis ausblieb. Nun bleiben die detaillierteren Bestandsdaten des Department of Energy abzuwarten, die heute Nachmittag veröffentlicht werden.

API-Bericht-US-Ölmarkt-Kalenderwoche-29-170719 // Alle Angaben ohne Gewähr

Informationen zum Heizölkauf 

Profitieren Sie von monatlichen Zahlungsarten, wie dem Heizöl-Ratenkauf oder dem heiz&SPAR Wärmekonto. Mit einem Online-Vertrag sichern Sie sich einen schnelleren Liefertermin, da sich die Bearbeitungszeiten verkürzen. Selbstverständlich können Sie sowohl den Ratenkauf, als auch Ihr heiz&SPAR Wärmekonto telefonisch oder postalisch beantragen. In diesem Fall verlängert sich die Bearbeitungszeit durch den Postweg um bis zu zwei Wochen.

Grundsätzlich empfehlen wir Ihnen unseren Service für eine regelmäßige Preisbenachrichtigung zu nutzen oder einen Heizöl-Wunschpreis anzulegen. So können Sie von Preisrückgängen profitieren und günstiger Heizöl bestellen.

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Ricarda Altrichter - Autorin

Der Ölmarkt und der Euro-Dollar-Kurs bestimmen Ihren Heizölpreis. Die Märkte bieten täglich Überraschungen. Wir liefern Ihnen die Hintergrundinformationen.

kontakt-heizoelnews@total.de

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