Sinkende Heizölpreise zum Wochenstart

Nach der massiven Abwärtsbewegung am Donnerstag, konnte man am Freitag zunächst eine Gegenbewegung an den Märkten beobachten, bevor die Kurse weiter fielen.

Analysten sehen auch ein weiteres Abwärtspotenzial aufgrund der guten Versorgungslage, wenn der Preis für die Sorte Brent die 100 Dollar Marke nach unten durchbrechen sollte. Allerdings wird auch auf die Situation in Syrien verwiesen. Bei einer weiteren Eskalation und einem Eingreifen westlicher Länder wird die Risikoprämie beim Ölpreis wieder steigen. Syrien selbst fördert keine großen Mengen an Öl, doch die destabilisierende Wirkung des Konflikts würde die Exporte der ölreichen Nachbarländer gefährden. Generell gilt der Ölmarkt derzeit weiterhin als überversorgt. Nach der Rede von FED Chef Bernanke wird befürchtet, dass sich die Reduzierung der Anleihekäufe negativ auf das Wirtschaftswachstum und somit auf die weitere Entwicklung der Ölnachfrage auswirken könnte. Die Heizölpreise werden deutlich nachgebend in die Handelswoche starten, etwas gebremst durch Verluste beim Euro.

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