Steigende Heizölpreise durch Hoffnung auf Einigung in den USA

Nach ersten positiveren Signalen in den Reden von US Präsident Obama und dem republikanischen Kontrahenten Boehner zum US Haushaltsstreit, zogen die Ölpreise gestern in den Mittagsstunden an. Händler erhoffen sich eine baldige Einigung der beiden Parteien und spekulieren auf einen damit verbundenen Anstieg der Ölpreise.

Durch die gewachsene Hoffnung auf eine Einigung im US Haushaltsstreit kamen erste Kaufsignale in den Ölmarkt. Darauf folgten technische Faktoren, also automatische Computerkäufe, die bei Erreichen eines bestimmten Preisniveaus ausgelöst werden. Diese trieben den Ölpreis weiter in die Höhe.


Das EIA (US-Energieministerium) veröffentlichte am Nachmittag den Monatsbericht. Darin wird für die Jahre 2013 und 2014 ein leichter Anstieg der weltweiten Ölnachfrage prognostiziert. Der Ölpreis konnte die Tagesgewinne dadurch verteidigen.

Auch wegen des immer noch festen Eurokurses wird der aktuelle Heizölpreis heute nur geringfügig steigen. Die Heizölpreise jedoch immer noch deutlich unter Vorjahresniveau. Zudem steigt auch die Gefahr, dass es zu weiteren Preissteigerungen kommt. Eine Einigung im US Haushaltsstreit könnte sowohl die Ölpreise beflügeln, als auch den Dollarkurs. Die Folge wären deutliche steigende Preise für Heizöl.