US Bestandsdaten lassen Gasöl- und Heizölpreis steigen

27. November 2013

Gestern veröffentlichte das American Petroleum Institute (API) seine Daten zu den US Ölbeständen. Vor allem der Gasölpreis an der ICE Futures in London stieg in der Folge an. Das führt heute zu Aufschlägen beim Heizölpreis, die durch den festeren Euro aber gering ausfallen.

Die Bestandsdaten vom API zeigen zwar Aufbauten beim Rohöl, aber auch Abbauten bei  Diesel und Heizöl. Rohöl darf nach amerikanischem Recht nicht exportiert werden. Auch wenn sich die Rohölbestände in den USA auf Rekordniveau befinden, hat das nur einen geringen Einfluss auf den europäischen Ölpreis. Produkte, wie Heizöl und Diesel, dürfen dagegen exportiert werden. Daher beeinflussen abnehmende Bestände den Gasölpreis (Gasöl entspricht unversteuertem Diesel und Heizöl) direkter.

Der Euro konnte nach dem erfolgreichen Abschluss der Koalitionsverhandlungen in Deutschland zulegen und erreichte einen neuen Höchststand für diesen Monat. Das fängt die gestiegenen Gasölnotierungen etwas auf. Die aktuellen Heizölpreise werden nur mit moderaten Aufschlägen in den Handel starten.

Ihr Total Heizöl Team

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