Weitere Preisabschläge beim Heizölpreis

Heizölpreis gefallen 23062016

Die Roh- und Gasoilpreise verfolgten am Montag keinen richtungsweisenden Trend. Der Eurokurs kannte hingegen nur eine Richtung – nach unten. Aktuell hat er zu gestern etwa einen Cent verloren. Die Heizölpreise haben im Bundesgebiet eine uneinheitliche Richtung eingeschlagen. Im bundesweiten Durchschnitt liegen sie aber etwa 50 Cent unter dem Vortagespreis.

Ölpreisentwicklung

Die Ölpreise verfolgten am Montag eine Berg- und Talfahrt. Nachdem ICE Gasoil bis zum Mittag auf 578 US Dollar pro Tonne angestiegen war, ist er am Nachmittag in der Spitze um bis zu 12 US Dollar gefallen. Am Abend verließ er den Handel bei etwa 574 US Dollar pro Tonne, wo er auch Dienstagmorgen notiert. Ein Barrel der europäischen Referenzsorte Brent kostet aktuell etwas über 63 US Dollar.

Bereits am Morgen wurden heute Konjunkturdaten aus Asien bekannt gegeben. Der chinesische Einkaufsmanagerindex verbesserte sich etwas mehr als erwartet, liegt aber dennoch auf einem niedrigen Niveau. Die japanische Prognose des Einkaufsmanagerindex blieb hinter den Erwartungen zurück und enttäuschte.

Aus den USA wurden Daten zu neu verkauften Immobilien veröffentlicht. Der Verkauf von Häusern stieg im Mai über die erwarteten Zahlen und fiel somit positiv aus.

Für den europäischen Raum wurde Auskunft über das Verbrauchervertrauen im Juni gegeben. Es liegt auf dem Niveau vom Monat Mai und stellte zufrieden, zumal hier eigentlich ein Rückgang erwartet wurde.

Heute warte man wieder auf die wöchentliche Bekanntgabe der US-Bestandsdaten vom API. Aktuell scheinen die Rohölhändler ihre Ware schon jetzt nicht wie gewöhnlich verkaufen zu können. Normalerweise ist die Nachfrage nach Rohöl in der Sommersaison am höchsten, da eine hohe Benzinnachfrage vom Markt in der Regel auch eine hohe Auslastung der Produktion fordert. Wenn die Nachfrage im Herbst wie in den Vorjahren auch wieder etwas abfällt und die Nachfrage nach Rohöl weiter zurück geht, so könnten Korrekturen an den Öl-Börsen folgen.

Entwicklung Eurokurs

Der Eurokurs unterlag im gestrigen Tagesverlauf einigen kleineren Schwankungen über der 1,13 US Dollar-Marke. Heute Morgen fällt er jedoch deutlich und notiert bei circa 1,125 US Dollar.

Ausschlaggebend ist die aktuell wieder hohe Unsicherheit um Griechenland. Gestern kamen die Regierungschefs mit dem griechischen Ministerpräsidenten für einen EU-Sondergipfel zusammen. Insbesondere lege man Wert auf eine zeitnahe Einigung zwischen Griechenland und drei wichtigen Institutionen - dem Internationalen Währungsfond, der EZB und der EU-Kommission. Die gestrigen Gespräche endeten jedoch ohne aussagekräftige Ergebnisse. Vermutlich werden in dieser Woche weitere Sitzungen folgen. Viel Zeit verbleibt jedoch nicht mehr – am 30. Juni endet das zweite, schon einmal verlängerte Hilfsprogramm für das Land.

Heizölpreisentwicklung

Die regionalen Heizölpreise verfolgen heute keinen einheitlichen Trend. Der bundesweite Durchschnittspreis ist im Vergleich zu gestern jedoch um rund 50 Cent gefallen. 100 Liter einer 3000 Liter Standard-Lieferung kosten im bundesweiten Durchschnitt heute 63,13 Euro.

Unser Tipp: Nutzen Sie unsere Services für eine regelmäßige Preisbenachrichtigung. Gerade wenn sich der Tankinhalt dem Ende zuneigt, können Sie so auch von kurzfristigen Preisnachlässen profitieren. Das Auf- und Ab der Ölpreise in den vergangenen Wochen zeigt, dass sich auch innerhalb einer Woche erhebliches Sparpotenzial beim Heizölkauf ergeben kann.

Eine Übersicht über die regionale Heizölpreisentwicklung finden Sie hier: TOTAL Heizölpreise

Wie empfanden Sie den Umfang dieses Artikels?