Gibt es eine Flatrate für Heizöl?

Heizöl monatlich zahlen? Das geht auch ohne Flatrate. // 15.04.2019 // Foto: Esther Driehaus, Unsplash

Die Flatrate gehört wohl zu einem der beliebtesten Anglizismen in der deutschen Sprache. Zur Jahrtausendwende machte es sich das Wort in unserem Sprachgebrauch bequem und ist seither vor allem durch Mobilfunkanbieter bekannt. Doch gibt es auch eine Energie-Flatrate - zum Beispiel für Heizöl?

Flatrates - eine Idee mit Vorteilen

Vielleicht vorab: Eine Heizöl-Flatrate bieten wir Ihnen nicht an, wohl aber ein Zahlungsmodell, mit dem Sie Ihre Heizöllieferung monatlich bezahlen können – ganz ohne zusätzliche Kosten. Mehr dazu später.

Seit Beginn der 2000er-Jahre kennt man hier bei uns in Deutschland den Flatrate-Begriff. Auf Deutsch spricht man alternativ auch von einem Pauschaltarif und die Idee dahinter ist so simpel wie genial. Durch die immer stärkere globale Vernetzung steigt das Kommunikationsvolumen. Zur Jahrtausendwende führten deshalb einige Telekommunikationsunternehmen den sogenannten Flatrate-Service ein, der heute weit verbreitet ist. Prinzipiell geht es darum, dass man ein Produkt oder eine Dienstleistung unabhängig von der Nutzungsintensität gegen einen Pauschalpreis in Anspruch nehmen kann. Kurz: Egal, wie umfangreich man etwas nutzt, der Preis bleibt gleich.

In vielen Bereichen hat sich dieses Modell inzwischen fest etabliert – sei es beim Smartphone und Festnetztelefon, bei Streamingdiensten wie Netflix und Spotify oder aber in Form von Zeitkarten für Bus und Bahn, um nur einige Beispiele zu nennen. Aber ist das Flatrate-Prinzip auch etwas für den Energiebereich?
 

Ein Freifahrtschein für Energieverschwendung?

Vor allem für Strom gibt es bereits einige Anbieter von Flatrates. Vereinzelt findet man ähnliche Angebote auch für die Wärmeversorgung mit Gas. Allerdings drängt sich ein Gedanke auf: Ein Pauschalpreis könnte einen Fehlanreiz schaffen und letztlich dazu führen, dass man verschwenderisch mit Strom- und Wärmeenergie umgeht.

Viele Anbieter versuchen, das zu vermeiden, indem sie bestimmte Bereiche festlegen, innerhalb derer der Verbrauch schwanken darf. Verbraucht man mehr, als der Toleranzbereich vorgibt, werden die Pauschalbeträge erhöht. Verbraucht man deutlich weniger, sinken die monatlichen Pauschalbeträge. Nur in Ausnahmefällen kommt es zu Rückzahlungen. Die Idee ist, dass durch den Pauschalbetrag die Energiekosten langfristig kalkulierbar bleiben und im Gegenzug weder Kosten für eine Nachzahlung anfallen, noch Rückerstattungen vorgenommen werden, wenn weniger verbraucht wurde.

Schafft eine Energie-Flatrate Fehlanreize? // Foto: Federico Beccari, Unsplash

Kostensicherheit ist also das stärkste Argument für Flatrate-Modelle in der Energieversorgung. Es entfallen der ständige Blick auf den Stromzähler und häufige Anbieterwechsel. Gerade für Familien und ältere Menschen, die hohe Planungssicherheit brauchen, könnten Flatrates daher interessant sein. Ebenso eröffnen sich neue Potenziale für die Wohnungswirtschaft, da man Flatrates ganzheitlich einbinden kann – beispielsweise, wenn auch die Kosten für Elektromobilität abgedeckt sind. Außerdem sparen sich beide Seiten den Verwaltungsaufwand jährlicher Betriebskostenabrechnungen.

Doch letztlich ist noch offen, ob sich dieses Zahlungsmodell tatsächlich durchsetzen kann und inwiefern es nicht doch dazu führt, dass Strom- und Wärmeenergie verschwenderisch eingesetzt werden.
 

Heizöllieferungen kann man monatlich bezahlen

Auch für Heizölkunden ist ein Flatrate-Modell nicht attraktiv, da die Preisgarantie oftmals mit einer monatlichen Ratenzahlung kombiniert wird, die dann zusätzliche Kosten verursacht. Die Vorteile der monatlichen Zahlung können wir Ihnen aber trotzdem anbieten – und zwar ganz ohne Zusatzkosten.

Eine große Heizöllieferung geht ins Geld und kann den finanziellen Spielraum einschränken. Mit unseren heiz&SPAR-Tarifen müssen Sie die Heizöllieferung nicht sofort in Gänze bezahlen. Stattdessen bezahlen Sie die Rechnung monatlich. Die Höhe der individuellen Raten orientiert sich an Ihrem Jahresverbrauch. Das heiz&SPAR Wärmekonto hat sich bei unseren Kunden seit vielen Jahren bewährt.

Sie wählen dabei zwischen zwei Tarifen. Wenn Sie sofort Heizöl benötigen, passt heiz&SPAR CLASSIC zu Ihnen. Die erste Hälfte der Rechnung zahlen Sie dabei zum Liefertermin. Für die andere Hälfte beanspruchen Sie die monatlichen Abschlagszahlungen. Nach nur sechs Monaten beginnen Sie bereits mit dem Ansparen für Ihre nächste Heizöl-Lieferung.

Alternativ können Sie auch vorausplanen. Dann wählen Sie den heiz&SPAR FLEX Tarif. Hier haben Sie die Hälfte Ihrer Heizölrechnung bereits vor dem Liefertermin durch monatliche Abschlagszahlungen beglichen. Auch der verbleibende Betrag wird dann in monatlichen Raten bezahlt.

Egal, für welches Modell Sie sich entscheiden: Sie behalten die volle Kostenkontrolle. Die Abschlagszahlungen gehen auf Ihrem Wärmekonto ein, dessen Kontostand Sie jederzeit online abrufen können. Verbrauchen Sie mehr oder weniger Heizöl, als erwartet, können die monatlichen Raten ganz einfach angepasst werden. Somit erwarten Sie keine hohen Nachzahlungen am Ende des Jahres.

Sollten Sie weitere Fragen zu diesem Thema haben, schauen Sie gerne auf unserer Informationsseite vorbei oder rufen Sie uns an - unter der kostenfreien Rufnummer 0800 - 00 86 825.

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