Welche Heizung passt zu mir?

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Ob Neubau oder Sanierung: Die Wahl des Heizungssystems sollte gut überlegt sein und sowohl zum Haus, als auch zu den Bewohnern passen. Wir informieren Sie sich die gängigen Heizungssysteme.

Verschiedene Heizungsarten im Überblick

Vor der Wahl des Heizungssystems steht die Recherche über alle Möglichkeiten, die geboten werden. Damit Sie Ihre Suche nach der richtigen Heizung eingrenzen können, fassen wir für Sie die wichtigsten Heizungsarten zusammen.
 

Heizen mit fossilen Brennstoffen

Fossile Brennstoffe bergen viel Energie, die beim Heizen in eine wohlige Wärme umgewandelt wird. Öl- und Gasheizungen sind weitverbreitet und in Anschaffung und Betrieb günstig. Ein geeigneter Platz zur Lagerung des Brennstoffes wird benötigt.
 

1. Ölheizung

Das Heizen mit Heizöl ist vergleichsweise günstig. Neben der Anlage selbst muss ein Öltank in unmittelbarer Nähe des Hauses aufgestellt werden. Ein großer Heizöltank ist empfehlenswert. So können Sie den Tank bei günstigen Ölpreisen nachfüllen und haben weniger Energiekosten. Ab 2026 dürfen nach wie vor Ölheizungen verwendet werden. Neue Ölheizungen müssen ab 2026 mit erneuerbaren Energien gekoppelt werden, können aber trotzdem noch eingebaut werden. Heizölheizungen lassen sich recht einfach mit erneuerbaren Heizsystemen kombinieren, um eine optimale Lösung zu schaffen. 

Wer den Platz für den Tank zur Verfügung hat, kann in einer Ölheizung ein günstiges und unkompliziertes Heizungssystem finden.

Die TOTAL Mineralöl GmbH ermöglicht Ihnen mit dem Rundum-Service WARM&GUT eine sorgenfreie Heizöltank-Modernisierung mit einem Komplettservice für Ihre Kunden. Im Rahmen der Ölheizungs-Modernisierung mit WARM&GUT werden Sie regelmäßig mit unserem Premium Heizöl thermoplus beliefert. Finden Sie hier mehr heraus, ob Sie auch in Ihrer Region den WARM & GUT Service beziehen können und stellen Sie eine Anfrage zu einem Angebot für Ihre Heizungsmodernisierung.

2. Gasheizung

Eine Gasheizung wird mit Erdgas betrieben und ist etwas kostenintensiver als die Ölheizung. Allerdings benötigen Sie für diese Heizungsart keinen Tank, denn das Gas wird über eine zentrale Gasleitung angeliefert. Diese Heizungsart kann auch mit Biogas kombiniert werden und ist dann bei den Heizungsarten mit erneuerbaren Energien einzuordnen. Die Gasheizung ist energieeffizient und wird deshalb oft in Niedrigenergiehäusern eingesetzt.
 

Heizen mit erneuerbarer Energie

Das Heizen mit erneuerbarer Energie ist besonders umweltfreundlich. Allerdings sind die Anschaffungskosten etwas höher als bei Systemen mit fossilen Brennstoffen.
 

1. Solarheizung

Die Solarheizung wird mit der kostenlosen Kraft der Sonne betrieben. Meist wird sie mit anderen Heizungsarten kombiniert, denn die Wärme des Sommers kann noch nicht lange genug gespeichert werden, um im Winter für warme Räume zu sorgen. Ein sonnenreicher Standort und ein geneigtes Dach sind für diese Heizungsart von Vorteil. Auf einem Flachdach können Sie mit einem Ständersystem Abhilfe schaffen. Innerhalb der TOTAL Gruppe ist die SunPower GmbH einer der führenden Anbieter für effiziente und qualitativ hochwertige Solarmodule.

2. Holzheizung / Pelletsheizung

Holz ist ein Brennstoff, der je nach Art schnell nachwächst. Bei dieser Heizungsart muss deshalb auf die Art und Herkunft des Brennstoffes geachtet werden, um sie effizient und umweltfreundlich zu betreiben. Stückholz oder Pellets aus einheimischen Gehölzen, idealerweise schnell nachwachsende Nadelhölzer, sind ein beliebter Energielieferant für Holzheizungen. Dafür wird ein Lagerplatz benötigt. Platz benötigt ebenso die Heizung selbst, egal ob als Kessel im Keller oder als Ofen im Wohnraum. Beide Varianten sollten im nahen Umfeld ausschließlich von feuerfesten Materialien umgeben sein. Wenn Sie Ihre Heizung z.B. auf eine Pelletsheizung umgestellt haben oder daran denken, sind auch wir ein kompetenter Partner. TOTAL investiert in erneuerbare Energien und bietet Pellets als Sack- oder Loseware an.

3. Wärmepumpe

Die Wärmepumpe bedient sich der Wärme der Erde oder nutzt Abluftwärme. Sie arbeitet mit Strom, was sie zu einem zusätzlichen Energieverbraucher macht. Allerdings sind Erdwärme und Abluft kostenlos, sodass die Wärme selbst mit nichts zu Buche schlägt. Wärmepumpensysteme nutzen einen Erdwärmekollektor, der zusätzlich angeschafft werden muss und diese Heizungsart etwas kostenintensiver macht.
 

Ihre Qual der Wahl

Haben Sie anhand dieser Übersicht schon die ein oder andere Heizungsart in der engeren Auswahl?
Ein Tipp: Ziehen Sie auch bei Ihrer Auswahl die entstehenden Kosten in Betracht. Einige Heizungsarten können gefördert werden. Näheres dazu finden Sie in diesem Beitrag.  

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