Heiz-Forschung: Vorhänge als Wärmespeicher

Wärmevorhang © Konstantin Yuganov / fotolia.com

Eine Firma aus Grünbach in Sachsen hat für Gardinen einen ganz neuen Verwendungszweck gefunden. Sie bestehen aus Paraffin und gesticktem Gewebe und sollen so in der Lage sein, Wärme zu speichern. Diese soll dann wiederum im Laufe der Nacht abgegeben werden. Die Hersteller werben damit, dass so Energie- und Heizkosteneinsparungen von bis zu 20 Prozent möglich seien.

Dabei wäre das Wärme speichernde Material nicht nur als Vorhang einsetzbar, sondern könnte beispielsweise auch als Wandverkleidung verwendet werden. Sogar als Einlage zwischen einer Fußbodenheizung und Parkett könnte der Stoff Wärme speichern und diese dann später wieder abgeben.

Textile Wärmespeicher als Ergänzung zur Heizanlage?

Das Material könnte sich also als Ergänzung zu bereits bestehenden Heizungssystemen eignen. Durch die gespeicherte Wärme können diese früher abgeschaltet werden und trotzdem würden die Räume noch immer durch dasw Paraffin-Geebe gewärmt. Auch der Einbau wäre wohl nicht mit großem Aufwand verbunden. Am besten soll das Material im Zug einer Hausmodernisierung oder sonstigen Umbauarbeiten mit verbaut werden.

Das ist jedoch noch Zukunftsmusik, wobei nocht nicht klar ist, ob es jemals zur Marktreife kommt. Aber den Ansatz finden wir spannend und vielversprechend.

Aktuell ist eine Modernisierung wie z.B. der Wechsel zur einer modernen Öl-Brennwertheizung häufig die sinnvollste Lösung. Wir beraten Sie dazu gerne und geben Ihnen Tipps wie Sie auch (noch) ohne wärmespeichernde Vorhänge Energiekosten sparen können.

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