Sommerpause für die Heizung spart Geld

9. Mai 2014

Sommerpause Heizung © bluedesign / fotolia.com

Der Frühling bringt die ersten warmen Sonnenstrahlen und die Heizkörper können ausgedreht werden. Ist die Anlage jedoch nicht auf Sommerbetrieb gestellt, springt sie ab einer Außentemperatur von unter 20 Grad trotzdem an. Dies ist oftmals nicht erforderlich – und verursacht zudem unnötige Heizkosten.

Damit die Ölheizung im Sommer keine unnötigen Überstunden schiebt und die Heizkosten in die Höhe treibt, sollten Hausbesitzer ihre Heizungsanlage auf ausschließlichen Warmwasserbetrieb umstellen. Dies verhindert einen Dauerlauf der Umwälzpumpe und damit unnötiges Erwärmen des Heizkessels. Ergebnis: Das Trinkwasser für Küche und Bad wird weiterhin erwärmt, das Heizungswasser dagegen nicht.

Moderne Heizungsanlagen schalten bereits automatisch zwischen Sommer- und Winterbetrieb um. Auf älteren Modellen ist die Betriebsart meist durch Symbole gekennzeichnet: Ein Heizkörper und ein Wasserhahn steht für den Winter und ein einzelner Wasserhahn für den Sommer.

Sollte es über den Sommer doch einmal so kühl werden, dass der Heizbetrieb wieder erforderlich wird, können Hausbesitzer die Regelung problemlos zurückstellen. Dann nimmt die Heizung wieder wie gewohnt ihren Betrieb auf.

Prinzipiell gilt in den Sommermonaten: Ist während der Urlaubszeit niemand zu Hause, lohnt sich sogar eine Komplettabschaltung einschließlich Warmwasserbereitung. Alle Maßnahmen zusammen  sparen nicht nur Energie, sondern auch Geld – bei einem Einfamilienhaus insgesamt bis zu 400 Euro pro Jahr, so die Energie-Agentur NRW.

Hausbesitzer, die über eine Erneuerung ihrer Heizungsanlage nachdenken, sollten dies ebenfalls in der warmen Jahreszeit in Angriff nehmen. Wenn der Kessel abgeschaltet ist, können sie die Sanierungsarbeiten ohne Einschränkungen vornehmen. Und wenn im Herbst die neue Heizsaison beginnt, profitieren sie schon von einem geringeren Heizölverbrauch.

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