Das TOTAL-Wahlbarometer Parteienstandpunkte zur energetischen Sanierung – Teil 1

2. September 2013

Bundestagswahlen 2013 1 © Marco2811 / fotolia.com

Wie positionieren sich die Parteien zu Energiefragen und was genau müssen Haus- und Ölheizungsbesitzer nach der Wahl erwarten? Zwischen 'weiter wie bisher' auf der einen Seite und 'Sanktionen verschärfen' auf der anderen Seite bleibt scheinbar wenig Platz für gute Ideen oder gar neue Ansätze, stellt energie-fachberater.de fest. Um deutlich zu machen, wer sich wie für eine energetische Sanierung einsetzt, hat TOTAL die einzelnen Parteienstandpunkte
zu diesem Thema kurz für Sie zusammen gefasst. - Sept. 2013

CDU/CSU: Die CDU/CSU hält an den Zielen des Energiekonzeptes 2010 fest. Bis 2020 soll demnach der Wärmebedarf von Bestandsgebäuden um 20 Prozent reduziert werden. Ab 2021 gilt es, sämtliche Neubauten als Niedrigstenergiegebäude zu realisieren. Die Partei hält nach wie vor die steuerliche Förderung energetischer Sanierungen für den sinnvollsten Weg, einen Sanierungszwang soll es nicht geben.

SPD: Die SPD setzt sich eine Sanierungsquote von 2 Prozent zum Ziel. Der Energie- und Klimafond (EFK) – aus dem die Mittel zur Sanierung stammen – sollte wieder an den Bundeshaushalt gehen, um die Förderung verlässlicher zu machen. Die energetische Stadtsanierung soll in die Städtebau-Förderungen des Bundes integriert werden. Die SPD sieht einen Sanierungszwang als absolut letzte Maßnahme. Qualifizierte Beratungen aus wirtschaftlicher und energetischer Hinsicht sollen die Motivation zur Sanierung allerdings erhöhen. Energetische Sanierung in Wohngebäuden ist zwar erwünscht, soll jedoch nicht allein auf die Mieter umgeschlagen werden.

In Teil zwei und Teil drei unserer Serie erfahren Sie mehr über Standpunkte weiterer Parteien.

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