Heizkosten senken durch Balkondämmung

7. August 2014

Balkondämmung © Kara / fotolia.com

Bei alten Häusern kann sich der Balkon als echte Schwachstelle in der Gebäudedämmung erweisen: Oft ist er die Verlängerung der Geschossdecke. An den Schnittpunkten mit den Wänden geht aber oft viel Energie verloren, was Ihre Heizkostenabrechnung in die Höhe treibt. Unser Beitrag erklärt, wie eine nachträgliche Balkondämmung hilft, Heizkosten zu sparen.

Vor allem Gebäude aus den 50er Jahren zeichnen sich durch die sogenannten „auskragenden Betonplatten“ aus – kaum ein Haus aus dieser Zeit, das nicht den typischen Balkon aufweist. Doch auch andere Baualtersstufen wie die 20er, 60er und auch noch die 70er Jahre zeigen dieses Detail.

Die auskragenden Balkonplatten wirken wie Kühlrippen in einem ansonsten wärmegedämmten Gebäude. Im Winter funktionieren sie wie Wärmebrücken, die die Wärme aus dem Haus regelrecht ableiten. Verhindern lässt sich das durch eine nachträgliche Balkondämmung. Bei Neubauten wird der Wärmeverlust über den Balkon effektiv verhindert, indem Balkon-Dämmelemente eingebaut werden, die den Balkon vom warmen Haus trennen.

Nachträgliche Wärmeisolierung des Balkons


Das Sanieren oder Dämmen eines Balkons kann allerdings sehr teuer sein. Eventuell lohnt sich sogar ein Neubau. Beim Anbringen neuer Balkone wird dann nämlich darauf geachtet, dass keine Wärmebrücken zwischen Wohnung und Balkonboden entstehen. Außerdem minimiert eine Balkontür mit Wärmeschutzverglasung Energieverluste. Im Idealfall nehmen Hausbesitzer eine Hauswand- und Balkonsanierung gleichzeitig vor. Eine Energieberatung kann hier Klarheit schaffen, welche Modernisierungsmaßnahme für Sie am sinnvollsten ist.

Es gibt verschiedene Systeme und Bauteile zur Dämmung von Balkonen. Auch hier weiß der Energieberater Rat, wie Sie am effektivsten Sanieren, um den Heizölverbrauch und langfristig Heizkosten zu senken. Auch bei uns finden Sie weitergehende Informationen zum Thema Wärmedämmung und energetische Sanierung.

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