Überblick über die verschiedenen Dämmmaterialien fürs Dach

Dämmmaterialien Dach © IngoBartussek / fotolia.com

Der Heizkostenverbrauch eines Hauses hängt mit von dessen Dämmzustand ab. Dabei bietet besonders das Dach eine große Angriffsfläche, über die bei mangelhafter Isolierung viel Wärme verloren gehen kann. Diesem Zustand ein Ende zu bereiten, ist sicher eine sinnvolle Lösung. Aber was für Möglichkeiten gibt es in diesem Bereich? Welche Maßnahme hat welche Vorteile?

Das Dach ist ein wichtiger Bestandteil eines Hauses: Es liefert Schutz vor Regen, Wind und Kälte. Allerdings ist Dach nicht gleich Dach, besonders wenn es um die Thematik Wärmedämmung geht. Ist diese nur mangelhaft vorhanden, treibt das die Heizkosten in die Höhe. Deswegen ist die Entscheidung für eine zusätzliche Dachdämmung der richtige Weg. Allerdings kommen mit diesem Entschluss neue Fragen auf: Welche Materialien gibt es? Was muss bei den verschiedenen Varianten beachtet werden. Antworten darauf liefert unser Überblick zu den einzelnen Dämmstoffen für das Dach.

 

1) Anorganische Dämmstoffe

Bei den anorganischen Dämmstoffen handelt sich häufig um Mineralwolle. Besonders bekannt sind hierbei Steinwolle und Glaswolle. Da diese als Platten oder Rollen geliefert werden, kann das Material unkompliziert auf die richtige Größe zugeschnitten werden und ist damit flexibel einsetzbar. Die positiven Eigenschaften wie eine gute Schalldämmung, hohe Beständigkeit gegenüber Fäulnis und Schimmel sowie eine recht schwere Entzündbarkeit stellen überzeugende Argumente für diese Materialentscheidung dar. Allerdings ist beispielsweise bei Steinwolle zu beachten, dass diese bei Kontakt mit Feuchtigkeit ihre Dämmeigenschaften verliert und die notwendige Entsorgung mit hohen Kosten verbunden ist.

 

2) Geschäumte Kunststoffe und Elastomere

Bei dieser Materialvariante handelt es sich um synthetische aber gleichzeitig organische Dämmstoffe, hergestellt aus Polystyrol, welches aus Erdöl beziehungsweise Mineralöl gewonnen wird. Meist in Form von Hartschaumplatten verwendet, haben diese einen hohen Dämmwert, bieten einen zuverlässigen Schallschutz und sind gleichzeitig witterungs- und feuchtigkeitsbeständig.  Allerdings besitzt Polystyrol einen recht geringen Schmelzwert, ist leicht entflammbar und entwickelt im Brandfall einen starken Rauch.

 

3) Naturdämmstoffe aus nachwachsenden Fasern

Zu dieser Kategorie gehören sowohl Dämmstoffe aus Holzfasern als auch aus Fasern tierischer Herkunft. Hergestellt aus Naturmaterialien ist diese Variante frei von chemischen Zusätzen und deswegen umweltfreundlich. Die gepressten Platten sind gut zu bearbeiten und bieten sehr hohe Wärmeeigenschaften. Gleichzeitig nehmen sie Feuchtigkeit auf und geben diese nach und nach an die Umgebung für ein gutes Raumklima ab. Das Material ist jedoch entflammbar und bietet deswegen keinen zusätzlichen Brandschutz.

 

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