„Die Umweltpolitik der EU geht mich nichts an!“ Oder doch?

6. Februar 2014

Energiewende © PhotographyByMK / fotolia.com

Viele Bürger denken: „Die EU sitzt in Brüssel. Das ist weit weg. Das geht mich nichts an.“ Gehören Sie auch dazu? Ganz so einfach ist es nicht. Anlässlich der Europawahl haben wir uns gefragt, welchen Einfluss Brüssel auf unsere Heizungskeller hat. Einen nicht zu unterschätzenden, stellen wir fest. Denn die europäischen Klimaentscheidungen regeln auch die Umweltpolitik in den Mitgliedsstaaten. - Feb. 2014

Die europäischen Regelungen zum Klimaschutz betreffen über die Energieeinsparverordnung auch die deutschen Gebäudeheizungen. Zu den fünf Kernzielen der Europäischen Union für 2020 gehören die Erhöhung des Anteils Erneuerbarer Energien auf 20 Prozent und die Steigerung der Energieeffizienz um ein Fünftel. Das betrifft auch private Neubauten.

Anfang des Jahres hatten Berichte für Aufregung gesorgt nach denen die EU-Kommission von ihren ehrgeizigen, klimapolitischen Zielen bis zum Jahr 2030 abrücken wolle. Kritik daran kam nicht nur von der Umwelt-Lobby, sondern auch von der Bundesregierung, die verbindliche Ziele für absolut notwendig hielt.

Nun zum Ende der Wahlperiode wurde eine überwiegend positive Bilanz der Klimaschutzpolitik gezogen. In der vergangenen Legislaturperiode wurden wichtige Dinge beschlossen, beispielsweise eine allgemeine Energie-Effizienz-Richtlinie und ab 2020 müssen alle neuen Gebäude Null- oder Plus-Energie-Häuser sein.

Dennoch: Es bleibt viel zu tun. Das neue Parlament wird sich mit den europäischen Klimazielen bis 2030 befassen müssen. Dafür hat die EU-Kommission bereits ein Paket vorgeschlagen. Doch die Politiker werden wohl auch in der Zukunft wieder heftig aneinander geraten.

Ölheizung und Klimaschutz – Wie geht das zusammen?

Die deutsche Mineralölwirtschaft leistet einen wichtigen Beitrag zum Ziel der Bundesregierung, die Treibhausgase zu reduzieren. Denn dank hocheffizienter Ölheiztechnik sank der CO2-Ausstoß um nahezu ein Drittel und sinkt weiter. Moderne Ölbrennwertheizungen sparen gegenüber alten Heizungen bis zu 30 Prozent Heizöl. Zudem können bei Brennwertkesseln unkompliziert regenerative Energien eingebunden werden, beispielsweise Solarthermie oder ein Kamin. So lässt sich auch der 20 Prozent-Anteil der EU erfüllen.

Aus all diesen Gründen unterstützt die Bundesregierung den Einbau von Öl-Brennwertkesseln durch finanzielle Förderung. Über unseren Energiesparrechner finden auch Sie die richtige Förderung für Ihr Vorhaben.

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