Verluste beim Euro lassen Heizölpreise weiter steigen

1. November 2013

Die gute Nachricht ist, dass die Öl- und Produktpreise an den internationalen Warenterminmärkten nicht weiter gestiegen sind. Die schlechte Nachricht ist der nachgebende Eurokurs. Ein niedrigerer Eurokurs bei gleichgebliebenen Ölpreisen bedeutet aber, dass die Heizölpreise wiederholt steigen werden.

Schwache Wirtschaftsdaten aus der Eurozone werden von Börsianern als Hinweis gewertet, dass die Europäische Zentralbank den Leitzins in der kommenden Woche auf ein Rekordtief senken könnte. Das belastet den Eurokurs, der gegenüber dem Dollar weiter an Wert verloren hat.

Der niedrigere Eurokurs macht das in Dollar gehandelte Rohöl sowie das für den Heizölpreis noch wichtigere Gasöl für den inländischen Markt entsprechend teurer. Im Resultat steigen die Heizölpreise den fünften Tag in Folge an.

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