Heizöl - jetzt günstig

Heizölpreis gefallen 16072015

Die Notierungen für ICE Gasoil und die europäische Referenzsorte Brent sind im gestrigen Handel deutlich gefallen. Der Eurokurs hat nachgegeben, was die Ölpreise außerhalb der USA wiederum verteuert. Letztendlich hatte der Preisfall an den Ölbörsen einen größeren Einfluss auf den inländischen Heizölpreis, der heute wieder etwas günstiger ist.

Ölpreisentwicklung

Die Ölpreise sind während des gestrigen Handels gefallen. ICE Gasoil kostete am Abend 15 US Dollar pro Tonne weniger als noch am Morgen. Auch der europäische Ölpreisindex Brent gab um etwa 1,40 US Dollar pro Barrel nach. Aktuell notiert ICE Gasoil bei 522 US Dollar. Die europäische Referenzsorte Brent liegt heute Morgen bei 57,40 US Dollar pro Barrel.

Nach dem feststehenden Ergebnis im Atomabkommen werden sich die Marktteilnehmer erst einmal neu positionieren müssen. Eigentlich ist man davon ausgegangen, dass eine Einigung bei den Verhandlungen kurzfristig zu höheren Ölexporten aus dem Iran führt. Dies hätte das globale Angebot weiter erhöht und die Preise tendenziell verbilligt. Dass der Iran die Anforderungen des Abkommens jedoch erst bis Ende des Jahres erfüllen muss, bedeutet den gleichzeitigen Aufschub der Lockerungen von Sanktionen. Diese begrenzten schon in der Vergangenheit die zulässigen Ölexporte des Landes. Sollte der Iran den Auflagen jedoch schon eher nachkommen, so könne man auch damit rechnen, dass die Sanktionen früher aufgehoben werden. Nach diesen Meldungen warten die Börsenhändler nun auf Aussagen zur veränderten Situation in den Berichten der OPEC und EIA.

Bei den gestern Nachmittag veröffentlichten US-Bestandsdaten der DOE überraschte die gestiegene Auslastung in der Produktion. Da die US Fahrsaison sein Hoch bereits hinter sich gelassen hat, ist man nicht mehr von einer noch stärkeren Rohölverarbeitung ausgegangen. Die Rohölbestände sind folglich zurückgegangen und der Bestand von Benzin nahm zu.

Entwicklung Eurokurs

Der Eurokurs ging gestern mit Verlusten aus dem Handel. Am Abend kostete er noch 1,094 US Dollar. Auf diesem Niveau steigt er auch in den Donnerstag ein.

Für diese Entwicklung sorgten gestern vor allem positive Konjunkturzahlen aus den USA. Der Erzeugerpreisindex vom Juni fiel deutlich besser als erwartet aus. Auch die Zahlen aus der Industrieproduktion überraschten positiv und die US-Kapazitätsauslastung stieg an. Der Dollar bekam somit Rückenwind, was die Preise für Händler außerhalb der USA wiederum verteuert. Selbst die Zustimmung des Parlaments in Athen zu den Gläubigerforderungen für ein drittes Hilfspaket der Griechen konnte dem Euro keinen zusätzlichen Halt geben.

Heizölpreisentwicklung

Trotz dass sich der Eurowechselkurs eher preistreibend auf die inländischen Ölpreise auswirkt, ist der Heizölpreis heute gefallen. Die niedrigeren Notierungen an den Ölbörsen konnten sich somit durchsetzen. Der Preis für eine 3000 Liter Standard-Lieferung beträgt im bundesweiten Durchschnitt heute 60,50 Euro pro 100 Liter.

Unser Tipp: Nutzen Sie unsere Services für eine regelmäßige Preisbenachrichtigung. Gerade wenn sich der Tankinhalt dem Ende zuneigt, können Sie so auch von kurzfristigen Preisnachlässen profitieren. Das Auf- und Ab der Ölpreise in den vergangenen Wochen zeigt, dass sich auch innerhalb einer Woche erhebliches Sparpotenzial beim Heizölkauf ergeben kann.
Eine Übersicht über die regionale Heizölpreisentwicklung finden Sie hier: TOTAL Heizölpreise

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