Heizölpreise fester - Spekulation über Förderkürzungen

Heizoelpreis steigt 29-01-2016

Die Heizölpreise werden heute das dritte Mal in Folge leicht steigen. Eine Absprache der OPEC und Nicht-OPEC-Produzenten zur Kürzung der Ölförderung scheint sich zu konkretisieren. Die Marktteilnehmer schließen Ihre Verkaufspositionen.

Ölpreisentwicklung

Der europäischen Ölpreis-Index Brent für Lieferung im März notiert heute Morgen bei 34,70 US-Dollar pro Barrel, nachdem er gestern bei 33,89 US-Dollar pro Barrel geschlossen hatte. Die für den inländischen Heizölpreis entscheidende Notierung von ICE Gasoil liegt bei 310,00 US-Dollar pro Tonne. Den Tiefstpunkt des gestrigen Tages erreichte  ICE Gasoil bei 294,00 US-Dollar pro Tonne.

Die Nachricht, dass Russland und die OPEC anscheinend das Gespräch über Förderkürzungen suchen, erhielt gestern neue Nahrung. So soll von russischer Seite gesagt worden sein, dass die OPEC sich mit einen 5 % Kürzung beteiligen wolle, um das Überangebot abzubauen. Die OPEC dementierte dies, aber allein die Möglichkeit einer solchen Kürzung ließ die Ölpreise deutlich anziehen. Saudi Arabien hatte immer wieder in der Vergangenheit eine solche Kürzung ins Spiel gebracht, aber auch immer wieder betont, dass sich alle daran beteiligen müssen. 

Entwicklung Eurokurs

Zum Wochenausklang konnte der Euro seine Wochengewinne nicht mehr halten. War die Gemeinschaftswährung gestern nach der Fed Entscheidung in einem zweiten Anlauf noch gegen die 1,10 US-Dollar gestrebt, so erfuhr Sie heute wieder einen herben Dämpfer Richtung der Marke von 1,09 US-Dollar. Das Inflationsziel der EZB scheint in weiter Ferne, zumal sich nun auch die niedrigen Energiepreise immer mehr bemerkbar machen.

Heizölpreisentwicklung

Eine 3.000 Liter Standard Heizöl-Lieferung kostet nun im bundesweiten Durschnitt 42,50 Cent pro Liter. Die Preise sind zwar somit einige Cent weg von ihren Tiefstständen, befinden sich aber immer noch auf einem sehr niedrigen Niveau.

Angesichts der kalten Temperaturen und der saisonal hohen Heizöl-Nachfrage ist mit zunehmend längeren Lieferzeiten zu rechnen. Sehr kurzfristige Lieferzeiten sowie Notlieferungen für Kaltsteher erweisen sich teilweise schon jetzt als relativ schwierig.

Wer noch genügend Heizöl im Tank hat und auf noch günstigere Heizölpreise spekulieren möchte, sollte unseren Service für eine regelmäßige Preisbenachrichtigung nutzen oder einen Wunschpreis anlegen. So können Sie auch von kurzfristigen Preisrückgängen profitieren und Heizöl günstiger bestellen.

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