Klimaneutrales Heizöl: Neues zum Projekt

Klimaneutrales Heizöl kann in praktisch allen Heizöl-Anlagen verwendet werden - egal, wo Sie wohnen. | Foto: Lewis Westwood, Unsplash

Mit Hilfe von Klimaschutzprojekten lassen sich CO2-Emissionen, die beim Heizen mit Öl unvermeidlich entstehen, ausgleichen. Doch wie genau sieht so ein Projekt aus und in welche Maßnahmen fließt Ihr Beitrag? Wir werfen einen Blick auf den aktuellen Stand.

Beim Heizen besondere Verantwortung übernehmen

„Fast so wie beim Recyclingmodell“, so beschrieb Jan Schüßler, Leiter des Key Account Managements bei Climate-Partner, das Prinzip der Klimakompensation, als wir ihn vor einigen Wochen interviewten. Das Thema Klimaschutz ist eine drängende Frage mit der sich unsere Gesellschaft, die Medien, die Politik und viele weitere Akteure derzeit intensiv auseinandersetzen.

Auch beim Heizen entstehen CO2-Emissionen. Das ist erstmal unvermeidlich, wenn man im Winter ein warmes Zuhause haben möchte. Doch viele Menschen haben das Bedürfnis, selbst aktiv zu werden und mehr Verantwortung für den Klimaschutz zu übernehmen. Das geht zum Beipiel mit CO2-kompensiertem Heizöl, wie unserem thermoplus-CO2.

Verbrennt man einen Liter Heizöl, werden etwa 2,66 Kilogramm CO2 emittiert. Diese Menge lässt sich leicht auf den Jahresverbrauch hochrechnen. An ihm orientiert sich dann der Klimaschutzbeitrag, den man im Rahmen der nächsten Heizöl-Lieferung entrichtet: Mit jedem Liter thermoplus-CO2 unterstützt TOTAL ein Klimaschutzprojekt in Indien, das genau die verursachte Menge an CO2 wieder einspart. Der gesamte Heizölbedarf kann somit klimaneutral gestellt werden und über den entsprechenden Kompensationsbeitrag erhält jeder Kunde ein Zertifikat. Insgesamt konnten unsere Kunden bereits über 1500 Tonnen des Treibhausgases kompensieren. Doch das sind nicht die einzigen positiven Effekte, die das Klimaschutzprojekt mit sich bringt.
 

Anlieferung der Biomasse für das Kraftwerk in Raipur // Foto: Climate Partner

Beiträge zu UN-Zielen für nachhaltige Entwicklung

Klimaschutzprojekte sind oftmals außerhalb Deutschlands und anderer hochentwickelter Länder angesiedelt, weil die CO2-Vermeidungskosten dort geringer sind, sodass man mit den gegebenen finanziellen Ressourcen einen größeren Effekt erzielt. So fließt der Kompensationsbeitrag für thermoplus-CO2 beispielsweise in ein Biomasse-Kraftwerk im indischen Raipur, das zuvor Elektrizität aus Kohle produzierte und nun 180.000 Haushalte in der Region mit Strom aus erneuerbaren Quellen versorgt.

Unmittelbar an den Umbau sind weitere positive Effekte gekoppelt. So erzielen die Biomasse-Produzenten höhere Preise für ehemalige Abfallprodukte, die zuvor ungenutzt verbrannt wurden. Auch in der Logistik sind neue Arbeitsplätze entstanden und die Menschen haben Zugang zu bezahlbarer, nachhaltiger Energie.
 

Die weiteren Beiträge zu den UN-Zielen für nachhaltige Entwicklung verteilen sich auf

  • die Schaffung von Gesundheitsinfrastruktur in abgelegenen Regionen, wie dem Dorf Kachhe AariDongri Mines, wo ein Erste-Hilfe-Center eingerichtet wurde.

  • Investitionen in hochwertige Bildung, durch die Einstellung von 44 Lehrkräften an Grund- und Mittelschulen, deren Gehälter aus dem Projekt bezahlt werden können. Außerdem werden infrastrukturelle Verbesserungen implementiert – beispielsweise ein Computer-Übungscenter. Hinzu kommen Förderungen für Schulausflüge und Stipendien für Schülerinnen und Schüler.

  • die Schaffung von mehr Geschlechtergleichheit durch ein neu geschaffenes Zentrum für Näh- und Schneiderarbeiten in Dorba, das Frauen kostenfrei nutzen können, um Geld zu verdienen. In dem Betrieb gelten strenge Richtlinien gegen die Belästigung von Frauen am Arbeitsplatz. Zudem gibt es ein Beschwerde-Komitee.
     
  • den Zugang zu sauberem Wasser und Sanitäreinrichtungen durch die Installation von Trinkwasserbrunnen mit Handpumpen sowie die regelmäßige Belieferung mehrerer Dörfer mit Wasser
     
  • Investitionen in Industrie, Innovation und Infrastruktur durch den Bau von Straßen und Verkehrsanbindungen sowie das Schaffen und Pflegen von öffentlichen Grünanlagen
     

Projektbeitrag zu den UN-Zielen für nachhaltige Entwicklung // Foto: Climate Partner


Weitere Informationen zu klimaneutralem Heizöl

Der durch unsere Kunden geleistete Kompensationsbeitrag fließt also in zahlreiche wichtige Projekte, die dem Klimaschutz zu Gute kommen. Hintergrundinformationen zur Funktionsweise der CO2-Kompensation sowie dem Zertifikatstandard finden Sie auf unserer Produktseite. Dort können Sie auch Ihr Zertifikat herunterladen, falls Sie thermoplus-CO2 bereits bestellt haben.

Sollten einige Fragen offen geblieben sein, sind wir auch telefonisch unter der kostenfreien Rufnummer 0800 – 00 86 825 für Sie da.