Heizung modernisieren – mit Köpfchen

Dämmung Heizung modernisieren © Liane M / Fotolia.com

Erst dämmen, dann Heizung anpassen – diese „goldene Regel“ sollten modernisierungswillige Hausbesitzer dringend berücksichtigen, um nachhaltig Heizkosten zu sparen.

Fachgerechtete Dämmung spart Heizkosten

Die fachgerechte Dämmung von Fassade, Dach und Kellerdecke spart zwischen 30 und 40 Prozent Heizenergie. Das sind bis zu 500 Euro Heizkosten im Jahr. Doch aufgepasst, um von dieser Ersparnis profitieren, muss die Heizung nach der Dämmung auf die neuen Verhältnisse angepasst werden.

Passend dazu ein typischer Erlebnisbericht eines unserer Kunden. Vor rund fünf Jahren zog die vierköpfige Familie S. in ein Einfamilienhaus aus den 1960er Jahren in Berlin-Reinickendorf und ließ damals einen modernen Ölbrennwertkessel installieren. Im letzten Jahr wurde mit weiteren Modernisierungsmaßnahmen begonnen. Die Familie ließ das Dach und die Fassade dämmen, um zukünftig von einem geringeren Heizölverbrauch und geringeren Heizkosten zu profitieren.

Nach der Dämmung Heizung einstellen

Doch der Heizölverbrauch sank nicht im erwarteten Maße. Erst jetzt wurde der Familie klar, dass sie nach der Dämmung einen hydraulischen Abgleich hätte durchführen lassen müssen. „Unser Haus hat jetzt einen deutlich geringeren Energiebedarf – das ist richtig“, resümiert Familienvater S., „der Heizkessel verbraucht dennoch mehr Energie als eigentlich nötig, weil er nicht mehr zum Haus passt.“ Ein hydraulischer Abgleich optimiert die Heizanlage für die veränderten Bedingungen und sorgt dafür, dass tatsächlich weniger Heizöl verbraucht wird.

Familie S. hat bereits Angebote eingeholt und wird in diesem Jahr direkt im Anschluss an die Heizperiode den wichtigen Abgleich durchführen lassen.

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