Ölpreise treten auf der Stelle - Heizölpreis ist günstiger

16. Juli 2019, Ricarda Altrichter

Kaum Entwicklung am Ölmarkt - Heizöl ist heute günstiger - 16.07.19

Der gesamte Montag verlief ruhig und die Ölpreise schwankten in einem engen Rahmen. Nach anfänglichen technischen Kaufsignalen setzten die Händler vorsorglich auf Gewinnmitnahmen. Das pendelte den Ölpreis fast auf Vortagesniveau ein, der Heizölpreis ist heute günstiger.

Ölpreisentwicklung – Wichtiges auf einen Blick

  • Großbritannien bemüht um Verhandlungen mit Iran
  • Brent bei 66,54 US-Dollar / ICE-Gasoil bei 596,75 US-Dollar
  • Euro bei 1,1259 US-Dollar
     

Heizölpreisentwicklung

  • Heizölpreis bei 68,50 Euro / 100L

Eine 3.000 Liter Standard-Lieferung kostet aktuell im bundesweiten Durchschnitt rund 68,50 Cent pro Liter Heizöl. Am Montag lag der Heizölpreis bei 68,79 Cent pro Liter Heizöl.
 

Wesentliche Einflussfaktoren auf die aktuelle Ölpreisentwicklung

Iran überschreitet Limits des Atomabkommens
Vorerst keine weiteren US-Strafzölle gegen China
 Schärfere US-Sanktionen gegen Iran und Venezuela
 OPEC+ Kürzungen werden verlängert

EIA, OPEC und IEA-Berichte senken Nachfrageprognosen
 Produktionssteigerung in Kasachstan und Irak
USA steigern Produktion weiter deutlich
Verringerte Auslastung asiatischer Raffinerien

 

 Aktuelle Ölpreise an der Londoner Warenterminbörse ICE:

Der Kurs der europäischen Referenzölsorte Brent notierte am Morgen bei 66,54 US-Dollar. Der Vergleichswert von Montag betrug 66,60 US-Dollar, der Schlusspreis wurde bei 66,48 US-Dollar festgesetzt.

ICE Gasoil, der maßgebliche Indikator für den inländischen Heizölpreis, stand am Morgen bei 596,75 US-Dollar. Der Vergleichswert am Montag lag bei 601,75 US-Dollar, der Schlusspreis bei 600,50 US-Dollar.

Heizölpreisentwicklung der letzten 30 Tage Stand: 16.07.2019 // Alle Angaben ohne Gewähr

Alle Angaben ohne Gewähr. Weitere aktuelle Notierungen finden Sie täglich neu auf unserer Heizölpreisseite.
 

Die Preisentwicklung im Überblick

Noch ist Hurricane Barry im Golf von Mexiko zwar ein Thema, doch spielt er eher bei der Auspreisung seiner angenommenen Auswirkungen eine Rolle: Vorsorglich waren viele Anlagen abgeschaltet wurden, die Ölpreise stiegen dementsprechend an. Dieser Effekt wird nun umgekehrt, da die Produktion praktisch flächendeckend wieder angelaufen ist und größere Schäden ausblieben.

Ansonsten konnte der Markt gestern keine nennenswerten News verwenden, die dem Ölpreis einen klaren Dreh gegeben hätten. Großbritannien hat zugesichert, den festgesetzten iranischen Tanker wieder freizugeben, solange Teheran verspricht, dass er nicht nach Syrien liefert. Zudem will London die Verhandlungen zum Atomabkommen (ähnlich wie Frankreich) unbedingt wieder aufnehmen.

Doch Iran erklärt sich dazu nur bereit, wenn die USA ihre Sanktionen zurücknehmen. Die Chancen dafür sind aber gering, weshalb die Verhandlungsangebote aus Europa vorerst wenig Beachtung finden.

Eine kleine Überraschung kam nur aus China: Hier wurden robuste Industrieproduktionsdaten vermeldet, die aber nicht über das sinkende Wirtschaftswachstum hinwegtäuschen können. Der kleine Lichtblick sorgte jedoch zumindest dafür, dass wichtige Währungen wie der Euro weitestgehend stabil blieben.

Heizöl ist heute günstiger. Wir raten wir dazu, den Heizölkauf möglichst bald auf den Weg zu bringen, um sich von allen Entwicklungen unabhängig zu machen.
 

Entwicklung Eurokurs

Zum Tagesstart kostete der Euro 1,1259 US-Dollar, am Montag waren es 1,1271 US-Dollar. Der Referenzpreis der EZB für Freitag wurde bei 1,1269 US-Dollar festgesetzt.

Ähnlich wie auf dem Rohstoffmarkt herrscht auch bei den Devisen Vorsicht: Kaum ein Anleger geht Risiken ein oder investiert angesichts der Nachfragesorgen im großen Stil und mit klarer Kante. Davon profitiert zumindest heute der Euro, der zwar ein paar Prozentpunkte verlor, sich aber genauso stabil zeigte wie die Ölpreise.

Heute könnten Konjunkturerwartungen aus Deutschland und der Eurozone etwas Schwung in den Kursverlauf bringen. Analysten gehen von sichtbarem Pessimismus aus. Sollte es hier – ähnlich wie bei den Daten aus China zur Industrieproduktion – eine kleine Überraschung geben, könnte dies dem Euro etwas Schwung verleihen. Die gegenteilige Konstellation ist im aktuellen Wirtschaftsumfeld natürlich genauso, oder vielleicht sogar noch wahrscheinlicher.
 

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Ricarda Altrichter - Autorin

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