Heizölpreis steigt durch Pipeline Abschaltung und Fed Protokoll

10. Oktober 2013

Die wiederholte Stilllegung der Trans Niger Pipeline und die Veröffentlichung des neuesten Fed Protokolls stützen die Ölpreise und sorgen gemeinsam mit einem niedrigeren Eurokurs für etwas steigende Heizölpreise.

Der gestern veröffentlichte Bericht des DOE (Departement of Energy) zeigte deutliche Bestandsaufbauten beim Rohöl in den USA. Der Preis für die amerikanische Ölsorte WTI geriet daraufhin unter Druck. Der Preis für die europäische Öl-Referenzsorte Brent löste sich allerdings von dieser Abwärtsbewegung, wodurch sich der Preisunterschied beider Sorten vergrößerte.

Laut dem jüngsten Fed Protokolls findet die lockere Geldpolitik größeren Zuspruch der Notenbänker als erwartet. Zudem wurden an der Trans Niger Pipeline in Nigeria neue Öllecks gefunden. Der Öltransport wurde wieder komplett unterbrochen. Die folgliche Reduzierung des Angebotes und die Hoffnung auf weiterhin vorhandenes billiges Geld stützen die Ölpreise. Nach dem gestrigen Tagestief erfolgte über Nacht eine Korrektur nach oben.

Die Versorgungslage sollte in den nächsten Wochen jedoch entspannt bleiben. Die Nordseeförderung soll erhöht werden und die Ölbestände in den USA befinden sich auf einem 3-Monatshoch. Gleichzeitig ist die Nachfrage durch den US Haushaltsstreit und Wartungsarbeiten an Raffinerien eher schwach. Viele Analysten sehen daher noch Abwärtspotenzial bei den Öl- und Heizölpreisen.

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