Öl- und Heizölpreise sinken geringfügig

Die Preise für Öl und Gasöl, dem börsengehandelten Vorprodukt von Heizöl und Diesel, haben am gestrigen Abend wieder nachgegeben. Auslöser war die Ankündigung Russlands, seine militärische Präsenz an der Grenze zur Ukraine zu reduzieren. Die Heizölpreise werden heute ebenfalls sinkend erwartet.

Der Konflikt zwischen Russland und dem Westen bleibt im Fokus der Händler. Positive Signale wie die angekündigte Reduzierung des Militärs an der Grenze zur Ukraine führen dann folglich auch zu sinkenden Ölpreisen. Die Ausweitung der Sanktionen auf den Energiesektor ist zwar noch ausgeschlossen, wird mit einer Deeskalation aber unwahrscheinlicher. Generell bleibt aber eine Risikoprämie eingepreist und bietet damit weiteres Abwärtspotenzial bei einer weiteren Entspannung des Konflikts.

Aus Libyen kommt wiederholt die Meldung, dass sich Regierung und Rebellen einer Einigung annähern. Durch die Blockade mehrerer Ölfelder und Exporthäfen produziert Libyen nur rund ein Zehntel seiner eigentlichen Kapazität. Jetzt vermelden die Rebellen, dass man sich einer Einigung für die Aufhebung der Blockade der Ölhäfen im Osten des Landes annähert. Die Ölhäfen sind bereits seit Sommer des letzten Jahres blockiert. Sollte es tatsächlich zu einer Auflösung der Blockade kommen, würden die zusätzlichen libyschen Ölexporte vor allem dem europäischen Markt zur Verfügung stehen.

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