Heizölpreise geben weiter nach

Die Versorgungslage auf dem Ölmarkt bleibt unverändert gut. Während Produkt mehr als ausrechend verfügbar ist und sich die Nachfrage weiterhin in Grenzen hält, bleiben aber auch potenziell preistreibende Faktoren allgegenwärtig. Der Euro ist weitgehend stabil geblieben und die Ölpreise sind weiter gesunken. Die Heizölpreise werden erneut etwas nachgeben.

Nachdem gestern bekannt wurde, dass Kiew angeblich Raketensysteme in der Nähe von der Stadt Donezk installiert haben soll, die von russischen Separatisten besetzt wurden, ist der Ukrainekonflikt wieder im Gespräch. Die Befürchtung, dass eine Eskalation der Situation negative Auswirkungen auf die Rohölexporte aus Russland haben könnten, bleibt trotz der guten Versorgungslage bestehen.

Morgen werden wieder US-Ölbestandsdaten veröffentlicht. Marktteilnehmer erwarten einen Rückgang der Rohölbestände, was den Ölpreis wieder stützen könnte. Für den Euroraum werden weitere positive Konjunkturdaten erwartet.

Bei den inländischen Heizölpreisen sind heute weitere Preisnachlässe zu erwarten, da der Euro sein Niveau vom Vortag halten konnte und die Ölpreise an den Börsen weiter gesunken sind.

Eine Übersicht über die regionale Heizölpreisentwicklung finden Sie hier: TOTAL Heizölpreise

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