Heizöl - günstiger Kaufzeitpunkt

Die Ölpreise sind auf den tiefsten Stand seit über drei Jahren gesunken! Auch der Eurokurs konnte sich oberhalb der 1,26 US-Dollarmarke stabilisiert, sodass die Heizölpreise heute erneut sinken werden. Es gibt dabei jedoch regionale Unterschiede, da die Ware in einigen Heizöl-Lägern knapp wird. Für Heizöl ergibt sich ein günstiger Kaufzeitpunkt.

Die Preise für den europäischen Ölpreis-Index Brent und Gasoil sind auf den tiefsten Stand seit über drei Jahren gesunken. Grund waren die gesenkte Wachstumsprognose des IWF (Internationaler Währungsfond) und der gestern veröffentlichte Monatsreport des EIA  (Energy Information Administration), dem amerikanischen Amt für Energie-Statistik.

Die EIA hat die globale Nachfrageerwartung im gestern veröffentlichten Monatsreporte sowohl für 2014 als auch für 2015 nach unten korrigiert. Dabei wurde auch der erwartet Bedarf an OPEC Öl reduziert. Das wird als Zeichen gesehen, dass die Ölproduktion außerhalb der OPEC schneller wächst als die globale Nachfrage. Man geht davon aus, dass die überversorgte Marktlage noch einige Zeit Bestand haben wird

Fraglich bleibt, ob die produzierenden Länder auf die schwächere Nachfragesituation reagieren und die Fördermengen reduzieren. Zumindest die OPEC macht das im Augenblick nicht, im Gegenteil, laut EIA sollen die aktuell Produktions- und Reservekapazität noch gestiegen sein.

Für Heizöl entsteht ein sehr günstiger Kaufzeitpunkt. Der Winter naht und es ist nicht absehbar, welche Risiken der Eurokurs mit sich bringt. Während der Spielraum nach Unten bei den Ölpreisen durch eine mögliche Fördermengen-Reduzierung begrenzt bleibt, könnte der Eurokurs nach Ansicht einiger Banken und Analysten noch weiter sinken.

Eine Übersicht über die regionale Heizölpreisentwicklung finden Sie hier: TOTAL Heizölpreise

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