Größter Preissprung der Ölpreise seit Beginn des Jahres

Der Ölpreis verzeichnet seit Anfang Januar den größten Preisanstieg. Der Euro profitiert dagegen weiterhin von der geldpolitischen Entscheidung der EZB und den durchwachsenen Konjunkturdaten aus den USA. Der Heizölpreis wird durch die Vorgaben des Ölpreises dennoch steigend erwartet.

Aufwärtsbewegung bekam die europäische Ölsorte Brent mit der Meldung über Wartungsarbeiten am Buzzard Ölfeld und die damit verbundene kurzzeitige Abschaltung im zweiten Quartal. Die Rohöllieferungen aus der Nordsee werden im März entsprechend sinken.

Die extrem knappen Heizölbestände in den USA wirken sich auch auf das Preisniveau des europäischen Heizöls aus. Die USA wird derzeit mit Gasöllieferungen aus Europa unterstützt.

Negative Einflüsse kommen weiter aus Libyen. Das Mandat der Übergangsregierung wurde vom libyschen Parlament eigenständig verlängert. Damit sind demokratische Neuwahlen in naher Zukunft nicht in Sicht. Beobachter gehen von neuen Unruhen und Gewalt in den kommenden Wochen aus. Verstärkt haben sich auch die Probleme bei den Öllieferungen aus Libyen.

Der Euro kann sich im Moment gegen den Dollar behaupten. Aufschwung erhielt er durch die neuen Arbeitsmarktzahlen aus den USA, die durchwachsen ausfielen. Dies wirft die Frage auf, ob die amerikanische FED Konjunkturspritzen weiter reduzieren kann.

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