Heizölpreise starten nachgebend in die Woche

24. Februar 2014

Die Öl- und Gasölnotierungen sind am Freitag zurück gegangen und der Euro konnte gegenüber dem Dollar an Wert gewinnen. Daher werden die Heizölpreise zum Wochenauftakt etwas nachgeben.

Am Freitag gerieten vor allem die Gasölpreise im Tagesverlauf unter Druck. Auslöser waren die vom DOE (Department of Energy) veröffentlichten US Ölbestandsdaten. Die Destillate-Bestände in den USA hatten in der vergangenen Woche weniger stark abgenommen als befürchtet. Technische Faktoren wie „Stop-Loss-Verkäufe“ unterstützten die Abwärtsbewegung.

Das Abwärtspotenzial bei den Ölpreisen bleibt aber durch geopolitische Risiken, die Wetterlage in den USA sowie Produktionsausfällen begrenzt. Die libyschen Öllieferungen sind wieder auf den geringsten Stand seit Dezember gesunken und gleichzeitig nehmen auch die Öllieferungen aus dem Südsudan weiter  ab. Die Lage in Venzuela bereitet Händlern Sorgen und in den USA wird für die kommenden zwei Wochen mit einer weiteren Kältewelle gerechnet.

Der Euro konnte am Freitag wieder etwas zulegen, nachdem Daten vom US Immobilienmarkt die Anleger enttäuschten. Die Anzahl wiederverkaufter Häusern war im Januar unerwartet stark gesunken. Für Analysten ist der Immobilienmarkt ein wichtiger Indikator für die Wirtschaftsentwicklung in den USA. Der im Vergleich zum Dollar höhere Eurokurs sorgt heute ebenfalls für leichte Abschläge beim Heizölpreis.

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