Heizölpreise bleiben vorerst unverändert

Die Ölpreise sind am Freitag durch Sicherungskäufe deutlich gestiegen. Im frühen Handel geben sie aber bereits wieder nach, sodass die Heizölpreise unverändert in die Woche starten werden.

Der wiederholte Anstieg der Ölpreise vor dem Wochenende ist vor allem auf Sicherungskäufe zurückzuführen. Händler wollen sich gegen eine steigende Risikoprämie im Ölpreis durch den Krim-Konflikt absichern. Da sich der Konflikt aber nicht weiter zugespitzt hat, wurden zum Wochenstart wieder verkauft, sodass die Ölpreise nachgeben.

Der Konflikt mit Russland bleibt das Thema, welches für Aufwärtspotenzial beim Ölpreis sorgt. Durch Anzeichen für eine Verschärfung der Sanktionen bis hin zu Handelsverboten steigt die im Ölpreis enthaltene Risikoprämie. Allein die Wahrscheinlichkeit einer militärischen Auseinandersetzung wird am Markt als gering eingeschätzt, sodass die Höhe der Risikoprämie bisher recht gering bleibt.

Generell wird der Ölmarkt als gut, in Teilen sogar als überversorgt eingeschätzt. Durch die Wartungsarbeiten an Raffinerien bleibt die Rohölnachfrage unter Normalniveau. Analysten sehen auch noch weiteres Abwärtspotenzial bei den Ölpreisen. So begründet beispielsweise die Ratingagentur Fitch den negativen Ausblick für Russland nicht nur mit den aktuellen Sanktionen, sondern auch mit der Gefahr eines "steilen und dauerhaften" Preisverfalls beim Öl.

Der Euro konnte am Freitag wieder etwas an Wert gewinnen und hält sich momentan um die Marke von 1,38 Dollar. Das ist immer noch ein Cent weniger als in der Woche zuvor, die Tendenz geht aber wieder nach oben. Im Tagesverlauf könnten sich die fallenden Ölpreise und der steigende Eurokurs in einem sinkenden Heizölpreis wiederspiegeln.

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