Gasölpreise sinken nach US Ölbestandsdaten

27. März 2014

Die Preise für Gasöl, dem börsengehandelten Vorprodukt von Heizöl und Diesel, gaben nach den US Ölbestandsdaten des amerikanischen Energieministeriums leicht nach. Die Heizölpreise werden durch leichte Verluste beim Euro weitgehend unverändert in den heutigen Tag starten.

Die gestern veröffentlichten Ölbestandsdaten des DOE (Department of Energy) zeigten massive Aufbauten bei den amerikanischen Rohöl- sowie Destillatebeständen. Als Destillate werden die Produkte Heizöl und Diesel bezeichnet. In der Folge gaben die Preise für Gasöl nach, wohingegen der Preis für Brent nahezu unverändert aus dem Handel ging.

Auch die Lage in Libyen bleibt ein Thema am Ölmarkt. Die Ölproduktion ist dort weiter gesunken, sodass die libyschen Öl-Exporte nahezu komplett entfallen. Die Regierung stellte zwar Gespräche zur Wiederöffnung des momentan blockierten zweitgrößten Ölfeldes des Landes in Aussicht, allerdings zweifeln Marktteilnehmer an der Nachhaltigkeit dieser Verhandlungen. Die letzte Einigung und Wiederinbetriebnahme des Ölfeldes Anfang März hatte nur knapp eine Woche Bestand.

Der Eurokurs gab gestern leicht nach und verhindert dadurch einen Preisrückgang beim Heizöl, der aber ohnehin im minimalen Bereich gelegen hätte. Vor dem Wochenende erwarten wir auch keine Entwicklung in diese Richtung mehr. Die letzten Wochen zeigten, dass Händler an Freitagen keine spekulativen Positionen aufbauen, die in Richtung sinkende Preise gehen. Eher wahrscheinlich sind leicht steigende Preise, die am Montag wieder nachgeben, insofern sich der Konflikt zwischen dem Westen und Russland während des Wochenendes nicht weiter aufheizt.

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