Ausweitung der Sanktionen gegen Russland erwartet

28. April 2014

Die EU und die USA haben zum Wochenbeginn eine Ausweitung der Sanktionen gegen Russland angekündigt. Die physische Marktlage gerät dadurch vorerst in den Hintergrund. Die Öl- und Heizölpreise erwarten wir weitgehend konstant.

Auch die neuen Sanktionen gegenüber Russland bleiben auf Einzel-Personen bezogen. Es handelt sich dabei um Personen aus dem direkten Umfeld von Russlands Präsident Putin. Die Ölpreise sollten jedoch nicht allzu stark beeinflusst werden, da direkt Wirtschaftssanktionen weiter ausbleiben. Dennoch ist die Festsetzung von OSZE Beobachtern im Osten der Ukraine sicherlich mehr als kritisch zu beurteilen.

Die physische Marktlage böte den Ölpreisen durchaus ausreichend Potenzial nach unten. Die in der letzten Woche veröffentlichten US Ölbestandsdaten haben gezeigt, dass vor allem in den USA die Versorgungslage mehr als komfortabel bleibt.

Solange sich der Konflikt in der Ukraine weiter aufheizt, sollte man nicht mit deutlich nachlassenden Preisen für Heizöl rechnen. Trotz des Konflikts ist das Niveau der Heizölpreise weiterhin vergleichsweise günstig.

Eine Übersicht über die regionale Heizölpreisentwicklung finden Sie hier: TOTAL Heizölpreise

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