Euro unter 1,25 US-Dollar gefallen, Heizölpreise steigen weiter

3. November 2014

Die Öl-Notierungen haben zum Wochenstart leicht nachgegeben. Die deutlichen Kursgewinne beim Dollar unterstützten die Abwärtsbewegung. In den USA ist nach einer aktuellen Studie wieder die Aufhebung des Rohölexports im Gespräch. Die Aufwärtsbewegung bei den Heizölpreisen führt sich auch heute weiter fort. Der Eurokurs musste weitere Verluste hinnehmen und ist unter 1,25 US-Dollar gefallen.

Nach Veröffentlichung einer Studie des amerikanischen Amt für Energiestatistik EIA (Energy Information Administration) wurde die Aufhebung des Exportverbots in den USA erneut thematisiert. Aus der Studie ging hervor, dass eine Aufhebung des Verbots keinen Schaden für die Produktpreise in den USA mit sich bringen würde.

Sollte die USA diesen Entschluss fassen, würde dies die Ölpreise weiter drücken und die bestehende Überversorgung verstärken. Die USA hätte damit auch einen Anreiz ihre Förderung zu erhöhen, da sich der Absatzmarkt erweitern würde.

Belastend könnte sich auch Saudi-Arabiens Bekanntgabe seiner Verkaufspreise für Dezemberlieferungen auf die Ölpreise wirken. Als im Oktober Preissenkungen mehrerer OPEC-Mitgliedsstaaten durchgeführt wurden, waren die Ölpreise deutlich weicher. Falls Saudi-Arabien nun wieder einen Preiskampf startet, könnte das den gleichen Effekt an den Ölbörsen haben.

Der Euro konnte sich von den starken Verlusten von letzter Woche nicht erholen. Der Kurs ist weiter gefallen und liegt aktuell bei 1,2492 US-Dollar. Trotz der nachgebenden Öl-Notierungen sind die Heizölpreise aufgrund des schwachen Euros weiter gestiegen.

Eine Übersicht über die regionale Heizölpreisentwicklung finden Sie hier: TOTAL Heizölpreise

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