Heizölpreise zum Wochenstart fester, Euro verliert

Der Abwärtstrend an den Ölbörsen hat sich in den letzten Wochen größtenteils durchsetzen können. Die Abwärtsbewegung wurde dabei vorrangig von der fundamental preisdrückenden Marktlage getrieben. Experten halten eine Produktionskürzung der OPEC-Mitgliedsländer für unwahrscheinlich. Der Euro ist seit Freitag etwas schwächer. Die Heizölpreise sind heute etwas fester zu erwarten.

Nicht nur, dass viele OEPC-Mitgliedsländer gegen Produktionskürzungen des Kartells sein sollen, Experten gehen auch davon aus, dass eine solche Maßnahme nicht umsetzbar ist. Gerade die großen Mitgliedsländer planen nämlich einen Erweiterung ihrer Förderquote.

Einige Analysten teilen die Meinung nicht, dass der Markt aktuell überversorgt sein soll. Demnach sollen die niedrigen Preise nur zustande gekommen sein, weil man den zukünftigen Angebotsüberschuss in die aktuellen Ölpreise miteinkalkuliert.

Laut dieser Meinung könnte das Preisniveau zumindest kurzfristig anziehen, wenn die Nachfrage bei den niedrigen Rohöl-Verkaufspreisen anzieht. Langfristig gehen die Analysten aber ebenfalls davon aus, dass das Angebot schneller wächst als die Nachfrage und die Ölpreise sinken.

Bei den Heizölpreisen ist heute mit Aufschlägen zurechnen. Für den Preisanstieg sorgen vor allem die festeren Ölpreise und der schwächere Eurokurs, der aktuell bei 1,2771 US-Dollar liegt.

Eine Übersicht über die regionale Heizölpreisentwicklung finden Sie hier: TOTAL Heizölpreise

Wie empfanden Sie den Umfang dieses Artikels?