Wahrscheinlichkeit einer Produktionskürzung der OPEC sinkt, Heizölpreise fallen weiter

26. November 2014

In Vorbereitung auf das morgige OPEC-Meeting haben sich die wichtigsten Mitglieder zusammengesetzt um vorab über eine Produktionskürzung abzustimmen. Da die Gespräche zu keiner Einigung führten, halten es Marktteilnehmer für unwahrscheinlich, dass eine solche Maßnahme morgen beschlossen wird. Die Ölpreise schwanken weiter und nach dieser Meldung setzte sich die Abwärtsbewegung fort. Hinzu kommt, dass der Euro etwas fester ist, sodass die aktuellen Heizölpreise erneut gesunken sind.

Mexiko, Venezuela, Russland und Saudi-Arabien haben sich vor dem OPEC-Meeting zusammensetzt um über die Frage einer möglichen Produktionskürzung zu diskutieren. Die Gespräche führten jedoch zu keiner Einigung, sodass die Mitglieder die Marktentwicklung in den nächsten Monaten abwarten wollen. Die Gespräche sollen dann aber wieder aufgenommen werden.

Der ergebnislose Ausgang der Gespräche spricht in den Augen der Marktteilnehmer dafür, dass morgen höchstwahrscheinlich keine Produktionskürzung beschlossen werden wird. Dementsprechend belastete diese Meldung die Ölpreise.

Die veröffentlichten US-Ölbestandsdaten des DOE (Department of Energy) hatten kaum Einfluss auf die Ölpreise. Die Raffinerieverarbeitung ist zwar gestiegen, die Rohölbestände sind aber immer noch sehr hoch. Bei den Produkten sind dagegen die Abbauten trotz der höheren Produktion stärker als erwartet. In Summe ergab sich daraus kein eindeutiger Effekt an den Ölborsen. Außerdem steht das OPEC-Meeting für die Markteilnehmer weiter im Fokus.

Der Euro konnte zur Wochenmitte etwas zulegen. Die Ölpreise sind zudem etwas weicher, sodass sich daraus weitere Preisnachlässe beim Heizöl ergeben.

Eine Übersicht über die regionale Heizölpreisentwicklung finden Sie hier: TOTAL Heizölpreise

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