Iran senkt ebenfalls Rohöl-Verkaufspreise – Heizölpreise stabil

17. Dezember 2014

Der Ölpreis sinkt immer weiter. Ein Ende des Preisverfalls ist auch heute nicht in Sicht. Der Markt bleibt trotz der hohen Raffinerieaulastung weiterhin überversorgt. Hinzu kommt die Meldung, dass Russland die Ölproduktion wohl ebenfalls nicht kürzen will, wodurch das Überangebot am Ölmarkt in den kommenden Monaten noch mal bestärkt wird. Der Heizölpreis bleibt heute stabil.

Russland hat nun auch mittgeteilt, die Ölproduktion in den nächsten Monaten nicht kürzen zu wollen. Dadurch sollen die Marktanteile verteidigt werden. Zuvor hatten bereits der Irak, Libyen und Saudi-Arabien den gleichen Schritt angekündigt.  Allerdings kommt es in Libyen zurzeit zu Exportausfällen.

Im Weiteren hat der Iran nach Saudi-Arabien, Irak und Kuweit ebenfalls die Rohöl-Verkaufspreise nach Asien für das kommende Jahr gesenkt. Die Entscheidung war zu erwarten, da sich der Irak, Kuweit und der Iran oft an der Ölpreis-Politik Saudi-Arabiens orientieren.  Durch diesen Preiskampf versuchen die Länder weiterhin ihre Marktanteile zu halten.

Die Analysten gehen aufgrund dieser Strategien davon aus, dass für die OPEC eine Produktionskürzung nicht in Frage kommt. Sie vermuten, dass die OPEC weiterhin darauf wartet, dass die USA ihre Ölproduktion zuerst senkt. Da es sich hierbei wahrscheinlich um eine strategische Entscheidung handelt, wird sich diese abwartende Haltung wohl auch nicht in Kürze ändern.

Der Eurokurs ist heute etwas gefallen. Dadurch wurde der preisdrückende Einfluss der Ölpreisentwicklung etwas ausgebremst. Die aktuellen Heizölpreise bewegen sich heute auf dem gleichen Niveau wie gestern.

Eine Übersicht über die regionale Heizölpreisentwicklung finden Sie hier: TOTAL Heizölpreise

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