Iran-USA-Konflikt verschärft sich, Heizöl teurer

21. Juni 2019, Ricarda Altrichter

Heizöl zum Wochenende teurer 21.06.19

Nachdem der Ölpreis im Verlauf der Woche anstieg, gab der iranische Abschuss einer US-Drohne und Trumps Reaktion in Form eines Angriffbefehls einen weiteren Impuls nach oben. Der Euro zeigt sich stark. Heizöl folgt dem Ölpreis und ist heute teurer.

Ölpreisentwicklung – Wichtiges auf einen Blick 

  • Luftangriff auf Iran befohlen aber gestoppt
  • Brent bei 64,33 US-Dollar / ICE-Gasoil bei 579,50 US-Dollar 
  • Euro bei 1,1298 US-Dollar


Heizölpreisentwicklung 

  • Heizölpreis bei 67,46 Euro / 100L 

Eine 3.000 Liter Standard-Lieferung kostet aktuell im bundesweiten Durchschnitt rund 67,46 Cent pro Liter Heizöl. Am Donnerstag lag der Heizölpreis bei 67,20 Cent pro Liter Heizöl. 
 

Wesentliche Einflussfaktoren auf die aktuelle Ölpreisentwicklung 

 US-Strafzölle gegen Mexiko 
 Waldbrände in Kanada: Ölproduktion nimmt ab  
 Pipeline-Ausfall in Nigeria 
 Ölproduktion in der Nordsee nimmt ab 
 Schärfere US-Sanktionen gegen Iran und Venezuela 
 OPEC+ Kürzungen werden möglicherweise verlängert 
 
 Kämpfe in Libyen 

 Produktionssteigerung in Russland, Kasachstan und Irak 
 Verringerte Auslastung asiatischer Raffinerien 
 Neue Zölle im Handelsstreit China

 

Aktuelle Ölpreise an der Londoner Warenterminbörse ICE: 

Der Kurs der europäischen Referenzölsorte Brent notierte am Morgen bei 64,33 US-Dollar. Der Vergleichswert von gestern betrug noch 62,66 US-Dollar, der Schlusspreis wurde am Donnerstag bei 64,50 US-Dollar festgesetzt. 

ICE Gasoil, der maßgebliche Indikator für den inländischen Heizölpreis, stand am Morgen bei 579,50 US-Dollar. Der Vergleichswert am Donnerstag lag bei 565,00 US-Dollar, der Schlusspreis gestern bei 563,50 US-Dollar. 

Heizölpreisentwicklung der letzten 30 Tage Stand: 21.06.2019 // Alle Angaben ohne Gewähr

Alle Angaben ohne Gewähr. Weitere aktuelle Notierungen finden Sie täglich neu auf unserer Heizölpreisseite
  

Die Preisentwicklung im Überblick 

Die preistreibende Stimmung vom Mittwoch setzte sich bis in den Donnerstag fort. Die Europäische Zentralbank kündigte am Mittwoch eine lockere Geldpolitik an und das American Petroleum Institute meldete das Ende der steigenden US-Rohölbestände, was vom Department of Energy bestätigt wurde.

Außerdem kündigte sich am Mittwoch eine Annäherung zwischen USA und China in dem langwierigen Handelskonflikt an, an dessen Ende nun beide Volkswirtschaften interessiert sind. Es wurde ein Treffen zum G-20 Gipfel vereinbart. Die beiden Länder müssen nun liefern. Erst dann werden sich möglicherweise nachhaltige Auswirkungen auf den Ölpreis zeigen.

Die Grundstimmung am Ölmarkt stellte sich auf einen steigenden Kurs ein, denn schon am Donnerstagmorgen waren die Höchstwerte des Vortages überschritten. Unterstützt wurde dies durch wachsende geopolitische Spannungen zwischen den USA und dem Iran.

Wer seinen Heizöltank nach dem Winter noch nicht aufgefüllt hat, hat noch die günstige Gelegenheit, moderate Preise für einen vollen Tank zu erzielen. Die Preise sind noch günstig. Die unsichere geopolitische Lage kann den Preis jedoch schnell nach oben treiben. Machen Sie sich unabhängig davon und lösen Sie den Heizölkauf in Kürze aus.
 

Entwicklung Eurokurs 

Zum Tagesstart kostete der Euro 1,1298 US-Dollar, am Donnerstagmorgen waren es 1,1265 US-Dollar. Der Referenzpreis der EZB wurde für Donnerstag bei 1,1291 US-Dollar festgesetzt. 

Der Eurokurs nähert sich wieder der Marke bei 1,13 US-Dollar an, verharrt aber nun in einer abwartenden Haltung, denn heute stehen Veröffentlichung einflussreicher Konjunkturdaten an. Die Einkaufsmanagerindizes des britischen Forschungsinstituts Markit stehen wieder an. Sie hatten in der Vergangenheit schon oft einen großen Einfluss auf den Eurokurs, denn sie spiegeln die Wirtschaftsentwicklung gut wieder.
 

Informationen zum Heizölkauf 

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Ricarda Altrichter - Autorin

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