Öl- und Heizölpreise geben weiter nach

29. Juli 2013

Letzten Freitag setzte sich der Abwärtstrend beim Ölpreis fort. Ein Bericht der chinesischen Regierung verstärkte den Verkaufsdruck beim Rohöl, da er Anzeichen auf eine langsamer wachsende Wirtschaftsleistung des derzeit zweitgrößten Energieverbrauchers enthielt.

Das Potenzial für weiter fallende Öl- und Heizölpreise ist aktuell eher begrenzt. Neben der angespannten Situation in Ägypten, Libyen, Irak und dem Süd-Sudan diskutiert die OPEC eine Kürzung der Fördermengen. Viele Mitglieder der OPEC benötigen einen Ölpreis jenseits der 100 Dollarmarke, um über die Ölverkäufe einen ausgeglichenen Haushalt zu erreichen. Dass die Heizölpreise zum Wochenstart wieder etwas sinken werden, ist auch dem festen Euro zu verdanken, der zuletzt im Vergleich zum Dollar weiter zulegen konnte.

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