Schwache Wirtschaftsdaten setzen Ölpreis weiter unter Druck

Der Fokus der Marktteilnehmer richtet sich wieder verstärkt auf die wirtschaftliche Entwicklung der großen Volkswirtschaften, nachdem zuletzt eher die Finanzpolitik der Notenbanken und geopolitische Risiken im Mittelpunkt standen.

Daher konnten die schwachen Indikatoren zur Auftragslage der chinesischen Industrie den Ölpreis weiter unter Druck setzen. Gespannt warten die Händler nun auf die DOE Bestandsdaten. Der Druck könnte sich erhöhen, sollten sich die Bestandsabbauten der letzten Wochen in den USA nicht fortsetzen, was ein Hinweis auf fehlende Nachfrage wäre. Anderenfalls könnte jedoch ein Preisschub eintreten, da auch auf der Versorgungsseite die Lage in Ägypten und dem Süd-Sudan angespannt bleibt. Die inländischen Heizölpreise profitieren aktuell vom gesunkenen Ölpreis und dem festen Euro und geben den dritten Tag in Folge leicht nach.

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