CO2-Abgabe - Was ab 2021 auf Sie als Heizölkunde zukommt

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Auf fossile Energieträger wie Gas, Flüssiggas und Heizöl, aber auch auf fossile Kraftstoffe wie Benzin und Diesel wird ab 1. Januar 2021 eine zusätzliche Abgabe – die sogenannte CO2-Bepreisung erhoben. Erfahren Sie hier mehr, was dies für Sie als Heizölkunde zu bedeuten hat.

Der Deutsche Bundestag hat eine CO2-Abgabe für den Verbrauch von fossilen Heiz- und Kraftstoffen im Bereich Gebäudewärme und Verkehr ab 2021 beschlossen. Dieser Beschluss basiert auf einer Änderung des Brennstoffemissionshandelsgesetzes. Nach der Zustimmung von Bundestag und Bundesrat am 10. November 2020 trat dieses Gesetz in Kraft. Auf fossile Energieträger wie Gas, Flüssiggas und Heizöl, aber auch auf fossile Kraftstoffe wie Benzin und Diesel wird ab 1. Januar 2021 eine zusätzliche Abgabe – die sogenannte CO2-Bepreisung erhoben.

 

Dies bedeutet, dass Brennstofflieferanten, die fossile Heiz- und Kraftstoffe in den Umlauf bringen, gesetzlich dazu verpflichtet sind ab dem 01.01.2021 eine entsprechende CO2 Abgabe an den Staat zu leisten. Diese Abgabe wird auf den Verkaufspreis aufgeschlagen und an den Endkunden weitergegeben.

Was ist eine CO2-Abgabe?

Durch das Heizen mit Gas oder Öl und das Autofahren wird CO2 ausgestoßen. Die Bundesregierung hat beschlossen, dass der Treibhausgas-Ausstoß, der bei der Verbrennung fossiler Brennstoffe entsteht, ausgeglichen werden muss. Somit wurde auch dem Heizöl ein CO2-Wert zugerechnet, der abgeführt werden muss.

Für die gesetzliche CO2-Abgabe wurde ein Preis festgelegt, der sich jährlich von 2021 bis 2025 erhöht. Dies ermöglicht den Verbrauchern von fossilen Heiz- und Kraftstoffen eine bessere Planbarkeit der Kosten.

Was bedeutet die gesetzliche CO2-Abgabe für mich als Heizölkunde?

Im Auftrag des Gesetzgebers sind die Mineralölhändler dazu verpflichtet, für jeden verkauften Liter Heizöl 7,96 Cent Brutto als CO2-Abgabe zu entrichten. Diese CO2-Abgabe wird von TOTAL direkt und eins zu eins an den Staat abgeführt. Der Aufschlag von 7,96 Cent/Liter Heizöl (Brutto) für das Jahr 2021 wird im Online-Bestellprozess in der Preisübersicht gesondert aufgeführt. Somit haben Sie volle Transparenz darüber, welchen Betrag Sie als CO2-Abgabe für Ihren Heizölkauf entrichten müssten.

Was kann ich als Hauseigentümer tun, um Heizkosten zu senken?

Eine erste Maßnahme, um Kosten zu senken, ist das Energiesparen. Bewusstes Heizen und Lüften hilft unnötigen Verbrauch zu vermeiden. An kalten Tagen sollten Fenster nicht längere Zeit „auf Kipp“ stehen. Sie sollten lieber mehrmals am Tag gezielt stoßlüften. Moderates absenken der Raumtemperatur hilft auch die Heizkosten unter Kontrolle zu halten. Gerade Besitzern einer älteren Ölheizung ist es zu empfehlen, über eine Modernisierung der Öl-Brennwerttechnik nachzudenken. Wer seine Heizung auf moderne Öl-Brennwerttechnik umstellt, spart langfristig mehr Kosten ein, als durch die zusätzliche CO2-Abgabe an Kosten anfällt. Wer eine moderne Brennwertheizung zu Hause hat, kann sie auch mit einer Solaranlage zu einer Hybridheizung erweitern und somit noch mehr Heizöl und Emissionen einsparen.

Wenn Sie sich fragen: Wie setzt sich eigentlich der Heizölpreis zusammen? Informieren Sie sich hier auf der Heizölpreisseite.

Wenn Sie noch mehr zu der gesetzlichen CO2-Abgabe erfahren wollen, stehen Ihnen weitere Informationen in dieser Kundenbroschüre zur Verfügung: CO2-Abgabe: Informationen für unsere Heizölkunden