Das EWärmeG für Baden-Württemberg kommt 2014 – ohne Novelle?

TOTAL Infografik heizen Luxusgut

Bereits seit Juni 2013 wird in Baden-Württemberg heftig über die Eckpunkte des Erneuerbare-Wärme-Gesetzes (EWärmeG) diskutiert, vor allem im Hinblick auf die Auflagen zum Einbau einer neuen Ölheizung. - Jan. 2014

Bisher sah der Gesetzesentwurf vor, dass Hausbesitzer sowie Hotels und Krankenhäuser statt bislang 10 Prozent zukünftig 15 Prozent ihres Energiebedarfs mit Hilfe erneuerbarer Energien decken sollen. Dieser Pflichtanteil hätte zudem nicht länger durch Bio-Heizöl aus Raps oder Palmsaat erbracht werden dürfen.

Für die rund 920.000 Eigentümer einer Ölheizung, die damit bisher die Öko-Auflage erfüllt haben, hätte die neue Regelung einen erheblichen finanziellen Mehraufwand bedeutet. An der sogenannten „Option Bio-Öl“ werde man nun aber doch festhalten, wie Franz Untersteller, Umweltminister von Baden-Württemberg, mitteilte.

Für die Verbraucher bedeutet das, dass sie zur Erfüllung des Pflichtteils weiterhin das günstigere Bio-Heizöl verwenden dürfen. Die zusätzlichen fünf Prozent, die die Novellierung des EWärmeG vorsieht, müssten dennoch durch alternative Energiemaßnahmen erbracht werden.

Wir von TOTAL begrüßen die vorläufige Entscheidung der Landesregierung in Baden-Württemberg. Es ist eine Entschärfung des Gesetzesentwurfes zugunsten der Verbraucher.

Die nächste öffentliche Anhörung zu den inhaltlichen Eckpunkten ist im ersten Halbjahr 2014 geplant, das endgültige Inkrafttreten des EWärmeG ist allerdings nicht vor Oktober 2014 zu erwarten.

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